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2 (1844)
Entstehung
Seite
126
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126 Astronomische Gegenstände vermischten Inhalts.

so schön und sinnreich die Construction mancher dieser Appa-rate venr, so konnte deren Gebrauch doch stets nur beschränktbleiben_, weil sie nicht nur sehrtheuer waren, sondern auchnicht grosse Genauigkeit zu gewähren vermochten. — Wasnun die trigonometrischen Methoden betrifft, so giebt es erst-lich solche, die aus der scheinbaren Distanz die wahre selbstfinden lassen, und dann solche, aus welchen nur derenDifferenz erhalten wird. Die ursprüngliche Formel von Dordablieb die vorzüglichste, und Legend re 1 2 3 4 5 ), so wie Delam-bre 2 ), hatten den Gegenstand so trefflich bearbeitet, dass langeZeit wenig mehr zu wünschen übrig blieb. Nur dem Namennach mögen hier noch Lopez, Galiano, Reinkc 3 ), Hu-ber 4 ) im Jahre 1805, Bowditch, Bürg, Moll weide, Lc-veque und Klügel erwähnt sein, so wie der von v. Li n de-nn u 1805 gemachte Versuch, Längenbestimmungen aus Culmi-nationen, Abständen und Höhen des Mondes her/.uleiten fl ).Flinen ähnlichen Versuch der Art gab in neuester Zeit Clau-sen 6 7 ). Gleichzeitig erschienen zur Abkürzung der Rechnungenviele Hilfstafeln, wie von Kraft, Du n th o rn e T ), Mendoza 8 ),Garrard, Guepratte und Delambre 9 ). Mcndoza’s Ta-feln sind nach unserm Dafürhalten wohl das vollständigstenautische Werk dieser Art, welches jedem Seemann unentbehr-lich ist. Ueber den Gebrauch der D u n t h o r n e’schen und ähn-licher Logarithmen bei Bestimmung geographischer Längen aus

1. Monnll. Corr. rill . S. 188.

2. Monatl. Corr. X. S. 146.

3. Monatl. Corr. XI. S. 162.

4. Monnll. Corr. XII. S. 305.

5. Monnll. Corr. XII. S. 216 u. 541.

6. Aslron. Nachr. No. 447 S. 263.

7. Tafel für den Quotienten aus dem Cosinus der scheinbarenMonds- und Sonnenhöhen; man s. Requisite tables und Betont Coursd'Astronomie naulique. 1820.

8. A compleat collcclion of iallcs for navigalion and nauticnl Astro-nom;/, 4. 1805. (345 Seiten stark sind die Tafeln zur Reduction derMonddistanzen).

9. Conti, d. T. p. Van XIV.