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Luftpumpe.
bersäulen und setzt die Verdünnung diesem umgekehrt pro-portional, die Dichtigkeit der atmosphärischen Luft und dendieser zugehörigen Barometerstand als Einheit angenommen.Heilst daher die Länge der Quecksilbersäule im Barometer = B,in der mit der Luftpumpe verbundenen Röhre = b, die Dich-tigkeit der atmosphärischen Luft = D, unter dem Recipienten= d , so hat man
d:D = B — b:B,
also d
DX(B-b)
B
oder, D als Einheit angenommen,
B — b
~ B ’
so dafs von b = 0 bis b = B die Dichtigkeit der Luft unterdem Recipienten von der Einheit bei der atmosphärischen Luftbis zum Verschwinden abnimmt. Weil aber B eine sehr be-kannte Gröfse ist und für seinen mittleren Werth in den ver-schiedenen Ländern durch eine constante Gröfse ausgedrückt zuwerden pflegt, nämlich in England durch 29 engl. Zolle, inFrankreich durch 760 Millimeter, in Deutschland durch 28 par.Zolle, so bezeichnet man die Gröfse der Verdünnung blofs durchdie Angabe jenes Unterschiedes. Diesemnach heifst.es also z. B.,die Verdünnung sey bis 1 Millim. gebracht worden, welches so vielsagen will, als, es sey eine 760fache Verdünnung erreicht wordenoder die Elasticität der unter dem Recipienten noch befindlichen
elastischen Flüssigkeit habe
760 — 759760 "
= y^TjStel der atmosphäri-
schen Luft betragen, und eben so bezeichnet eine halbe Linieeine 672fache Verdünnung u. s. w.
Die Barometerröhren, womit die Gröfse b gemessen wird,haben verschiedene Formen, man könnte sie aber im Allgemei-nen in ganze und abgekürzte abtheilen. Die eigentlich so ge^-
o ö o ü
nannte Barometerröhre, welche schon Robert Boyle bei sei-nen Luftpumpen anbrachte 1 , besteht aus einer mit dem Reci-pienten oben in Verbindung gesetzten, unten in ein Gefäfs mitQuecksilber gesenkten Glasröhre von 30 bis 32 Zoll Länge.An ihr befindet sich eine meistens hölzerne Skale, worauf untenblofs Zolle, oben aber kleinere Theile, meistens bis zu Viertel-Linien oder halben Millimetern gezeichnet sind. Bei vielenenglischen Luftpumpen, namentlich von Haas und FIuiiteh,
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