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Länge, geographische.
schied = G 11 28' 13”,9, von welchem noch der ursprünglicheUhrfehler 0 ]l 15’ 24",3 abzuziehen ist; mithin bleiben als Vor-eilung der Uhr übrig 12'49",6; mit dem frühem täglichen Gangevon 12" ,05 wären es nur 1(/ 25'',0 geworden ; es bleiben dem-nach '2' 24",6 als Folge der allmälig vermehrten Beschleunigungübrig. Nennt man nun diese kleine tägliche Zunahme der Vor-eilung x, so hat man eine arithmetische lleihe von 50 Gliedern,deren Summe 2' 24",6 beträgt und die sich in der Ordnung vonx, 2x, äx... . folgen. Die Summe dieser Reihe ist gleich demMittel aus dem ersten und letzten Gliede, multiplicirt durch die
x 4- 50 x
Anzahl der Glieder, also =--- X 50 = 51 xX 25 ==
1275x, es ist daher 1275x = 144",0 und x= 0",1134.
In 50 Tagen würde dieses 5",67 ausmachen und der Gang derUhr am Schlüsse derselben betrüge— (12 ,, ,05 -f- 5",67) =— 17",72. Hätte man die während der 50 Tage durch denChronometer bestimmten Längen nur mit dem anfänglichen Gangevon J2",05 berechnet, so würde man z. B. am 34sten 'Lage um1' 11",44 in Zeit oder \~' 5l",5 im Bogen gefehlt haben.
So richtig dieses Verfahren an sich ist Und so sehr es denRegeln der Wahrscheinlichkeit entspricht, so gewagt würde esseyn, sich durch dasselbe gegen die veränderlichen Launen die-ser delicaten Werkzeuge für gesichert zu halten. Selbst dasMittel aus den Angaben mehrerer Chronometer gewährt nur eineannähernde, keine absolute Sicherheit und leicht kann ein ge-meinschaftlicher Einflufs sie alle auf die gleiche Art von derWahrheit entfernen. Sehr leicht wäre es möglich, dafs in demangenommenen Beispiele der Chronometer während der 50 Tagenoch eine geraume Zeit seinen Gang unverändert beibehaltenund erst später, etwa in Folge eines Sturmes oder eines starkenund schnellen Temperaturwechsels, denselben bedeutend geän-dert hätte. Hier giebt es keinen andern Rath, als sich an dasUniversalmittel zur Längenbestimmung, die Monddistanzen , zuhalten und mit möglichster Sorgfalt mehrere Tage nach einanderdurch solche Beobachtungen die wahre Länge zu fixiren. DieUebereinstimmung der Resultate, vorausgesetzt, dafs constanteFehler des Instrumentes, namentlich der Dämpfgläser, eliminirtsind, giebt den sichersten Mafsstab ihrer Zuverlässigkeit. Indemman nun das Mittel aus solchen Bestimmungen als die wirkliche