Messung aus Mondliöhen.
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Man hat also
.Log. m = 0,00112
Log. 15 = 1,17609
Log. 3600 = 3,55630
Log. A — 2,25690
Summe 6,99041Log. h = 3,33139
Log. (x+J) ="3435902 = ISt. 16' 0",6x A = - 3' 0",7
1 St. 12' 59",9-
Addirt man hierzu die Länge von Mannheim = 24' 31",8 , soerhält man für Dorpat ISt. 37' 3i",7 ; aus vielen Sternbedeckun-gen ist dieselbe = 1 St. 37' 35",0. Bei sehr grofsen Längen-unterschieden räth Professor Nicolai ein indirectes Verfahrenan, nämlich mit einer supponirten Meridiandilfcrenz den ihr ent-sprechenden Unterschied derMondrectascensionen zu berechnen,diesen mit dem Beobachteten zu vergleichen und dann aus derAbweichung beider mit Hülfe der stündlichen Bewegung dienöthige Verbesserung der supponirten MeridiandifFerenz zu su-chen. Dieses sehr zweckmäfsige Verfahren hat Nicolai durchBerechnung einer Längenbestimmung zwischen Paramattci undMannheim vollständig erläutert und zugleich die Uebereinstim-mung mit der von Baily in London vorgeschlagenen Berech-nungsmethode dargethan.
Statt der directen Bestimmung der Rectascension des Mon-des durch seinen Durchgang im Meridiane hatte Leadbetter.auch Mondhöhen vorgeschlagen, aus welchen bei bekannterFolhöhe, wahrer Zeit und Monddeklination der Stundenwinkeldesselben oder sein Abstand vom Meridiane, mithin seine geradeAufsteigung zu berechnen und der Beobachtungmoment mitdemjenigen, der diesem Mondorte nach der Ephemeride zu-kommt, zu vergleichen wäre. Diese Methode schien sich vor-züglich für den Gebrauch zur See zu eignen , wo die Beobach-tung der Culmination unmöglich war. Piygre, der sich vondiesem Vorschläge etwas Nützliches versprach, lieferte mehrereJahre hindurch in seinem Etat du ciel nicht etwa die llecta-scensionen, sondern sogar die Stundenwinkel des Mondes fürden Pariser Meridian. La Caii.le hingegen fällte über densel-