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stark empfindet. Er fty zum Beispiel gefühl«loser Vater eine? physischen Kindeö: wie willer im Poetischen wahre Vaterliebe malen,wen» er sie vorher nicht gehegt gegen de» klei-nen Windel . Wicht? Bedenkt wohl der Au-tor, der wirkliches Empfinden hintansetzt undversäumt, genugsam, daß crs dann destoschlechter schildern werde? — Denn bloßepoetische Tendenz und Form ohn Herzens - Stoffist Anzünden einer Fackel ohne Docht. DieseArmuthan Liebe zeigt und hilft sich daher bei vie-len dadurch, daß sie Gedichte und Kunstwerke nurauf Menschen machen, die selber schon wiederin einem Kunstwerk stehen, z. B. auf eineMutter, aber auf eine gemalte von Raphael;auf eine Schauspielerin, aber in ihrerRolle.
Dieses Entbehren und Verachten desStoffs macht die jetzige Dichtkunst immermehr der Musik ähnlich, ohne Sinn umher-