Unter die Stoßfuge, da wo zwei Schienen vor ein-ander stoßen, kommt eine eiserne Unterlagsplatte von 5 bis6 Zoll im Quadrat, und V^ Zoll stark. Auch läßt manhier die Schienen nicht dicht aneinander stoßen, sondernes bleibt, wegen der Ausdehnung derselben, ein Zwischenraumvon I V2 2^/2 Linien, je nach der Temperatur, beiwelcher sie gelegt werden.
Wegen der conischen Form der Räder werden dieSchienen nach innen etwas geneigt und zwar auf dieLänge ihrer Fufifläche — 8 Zoll, etwa 3 bis 5 Linien,das heißt, sie erhalten Vis (Magd.), V20 (Leipz.-Dresd.)bis Vz» (Stettin.) Neigung. Diese schiefe Stellung derSchienen, welche von mehreren Technikern nicht für noth-wcndig gehalten wird, ist ans einigen Bahnen außer An-wendung geblieben , so daß die unteres Fläche der Stühle undSchienen horizontal liegt.
Auch wird in den Curven, in Rücksicht auf die Centn«sugalkrast die äußere Schiene um cur. 2 bis 4 Zoll höhergelegt, als die innere.
4) Die in Deutschland bestehenden Spurweiten.
In Deutschland bestehen gegenwärtig 4 verschiedeneSpurweiten und es ist sehr zu bedauern, daß die Art derEntstehung der deutschen Eisenbahnen die Annahme einergleichmäßigen Spurweite, vielleicht einer etwasgrößern, als die preußische w., nicht begünstigt hat. Die-selbe beträgt innerhalb der Schienen!
l) aus den preußischen, b r a u » sch w e i g sch e n ,hannoverschen, sächsischen Bahnen, so wie auf derdarmstädtischen Bahn:
4 Fuß 6'/z Zoll rhein. — 4 Fuß 8V2 Zoll engl.