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Die deutschen Eisenbahnen, in Beziehung auf Geschichte, Technik und Betrieb
Entstehung
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1>) Einzelne Eonstruktions-Thcilc des Ober-baues.

1) Schwellen.

Zu den Schwellen eignet sich am besten das Eichen-bolz, jedoch hat man in Ermangelung, oder bei zn hohenPreisen desselben, auch Buchen-, Kiefern-, Fichten-, Pap-peln und sogar gewöhnliches Weiden-Holz verwendet. DieDimensionen der Schwelle» sind 12 bis 19 Zoll Breitean der untern Fläche, 6 bis 8 Zoll Höhe, und 7^ bis8 Fuß, auch wohl 9 Fuß Länge. Wo Einstämmliuge zuSchwellen verwendet worden sind, ist durch das Spalten der-selben mitten durch den Kern, eine Lagerstäche gebildet wordenund der obere Theil hat seine halbrunde und unbearbeiteteForm behalten; auch sind dieselben nicht immer ganz ge-rade, sondern sehr häusig seitwärts verbogen, und nur dieuntere Lagcrfläche ist stets ganz eben.

Die Kosten beliefen sich zw. Stück zum Theil auf 15Sgr. (z. B. Leipzig-DreSd.), zum Theil auf 22 Sgr.,22'/- Sgr. bis zu 29^ Sgr. (Potsdamer B.); derhöchste Preis war 1 Thlr. 19 Sgr. (ein Theil der Rhein. B.)

Sie werden gewöhnlich 2'/? Fuß, 3 Fuß, auch 4Fuß von Mitte zu Mitte auseinander gelegt.

2) Beschotterung.

Zur Uuterfütterung der Schwellen, Beschotterung auchGruudbau zc. genannt, nimmt man am liebsten grobenKicß; wo dieser aber nicht zu haben ist, hat man, wiez. B. auf der rheinischen Bahn, den auf dem Platze ge-wonnenen weißen Saud angewendet; auf der DüsseldorferBahn nahm man seingeschlagenc Grauwacke von der Größeeiner großen Nuß. Die Stärke dieser Auffüllung beträgt