Druckschrift 
Die deutschen Eisenbahnen, in Beziehung auf Geschichte, Technik und Betrieb
Entstehung
Seite
163
Einzelbild herunterladen
 

1K3

schien. Es wurde deshalb beschlossen einen erfahrnen eng-lischen Ingenieur 5» Nathe zu ziehen und man wählteHerr» Rod, Stephen son, der jedoch, statt selbst znkommen, einen Techniker Namens R 0 u th sendete, auf dessenBericht er sei» Gutachten abgab.

Auf Anrathen des Hrn. Stcphenson wurde dieScilebene bei Erkrath beibehalte», für die bei Vohwinkelanfänglich zwar eine Neigung von 1 t90 auf 2 engl.Meilen substituirt,weil diese Neigung auf eine so kurzeStrecke bei sonst günstigen Steigungen von 1 t 250 demfreien Betriebe nicht hinderlich sein würde", später aberwieder aufgegeben.

Im Allgemeinen ist die von Hrn Srephenson alszweckmäßig anerkannte Linie beibehalten morden, und diewenigen Abweichungen haben nicht nur keinen Beifall ge-funden, sondern sogar über die ganze Projeetirung sindbis jetzt nur tadelnde Stimmen laut geworden.

Die Erdarbeiten wurden im Jan. 1838 angefangenund schon im Dec. desselben Jahres konnte die Bahn bisErkrath eröffnet werden. Die Eröffnung der ganzen Bahnfand im Sept. 1841 statt. Vom Rhein bis zum Bahn-hof bei Düsseldorf führt eine Pferdebahn, welche für Waa-rcntransport bestimmt ist.

Nach einem Beschluß vom Dec. 1812 soll wegen derreichen Kohlenwerke im Deilethale und an der Mittel-ruhr, eine Zweigbahn für den Kohlentrausport vonVohwinkel über Langenberg nach Steele gebaut werden; dieKosten dieser Strecke sind auf 1 Mill. Thlr. veranschlagt.

11»