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Die Dammarbeiten der bis jetzt gebauten Streckensind ganz unbedeutend. Die Kronenbreitc ist für 2 Geleise,25 Fuß breit, angelegt, hiervon erhält jedes Geleise 5,5 Fußvon Mitte zu Mitte, (5'/z F"ß Zw. d. Sch.); die Entfernungzwischen beiden beträgt 5,6 Fuß, die Banketbreite 4.4 Fuß.
Die Brücken und sonstigen Bauwerke im Unterbausind ebenfalls unbedeutend.
Die Steigun g s verh ältnisse sind überaus günstig.Vom Bahnhofe zu Mannheim, welches der tiefste Punktder ganzen badischen Bahn ist, ersteigt dieselbe bis Heidel-berg 53 Fuß Höhe mit einer gleichmäßigen Steigung von1:1166. Der Bahnhof zu Bruchsal liegt 1.4 Fuß höher,als der Heidelberger; doch kommt in dieser Strecke beimUebergang über eine Brücke eine kleine Steigung von 1:466vor. Von Bruchsal bis Karlsruhe steigt die Bahn 6,85 Fuß.
Die Eurven habe» sehr große Radien, und nur zwi-schen Bruchsal und Heidelberg sind Curven von 1666 FußRadius angewendet.
Zum Oberbau wurden Hohlschienen von 15 FußLänge und 269 bis 216 Pfd. Gewicht genommen, also derFuß zu 14 Pfd. Die Langschwcllen, auf welchen die Schie-nen mit Hacknägeln befestigt sind, liegen in der Iten Sect.,theils auf Steinwürfeln von 2.2.1 Fuß Stärke, undtheils auf Querschwellen, welche von Mitte zu Mitte 7^/zFuß Entfernung haben. In der 2ten Seet. sind die Quaderweggeblieben, und die Oaierschwellen liegen in nur 5füßigerEntfernung und sind kyaisirt. In der 3ten Sectionliegen die Oaierschwellen ohne Ouaderfundament wieder?Vii vv" Mitte zu Mitte entfernt.
Die Bahnhöfe, besonders zu Mannheim und Heidelbergsind sehr elegant. Der zn Karlsruhe, welcher 21 MorgenLand umfaßt, wird in diesem Jahre vollendet werden.