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Die deutschen Eisenbahnen, in Beziehung auf Geschichte, Technik und Betrieb
Entstehung
Seite
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Dir Maschine konsumirte durchschn. 130 Pfd. Koaksund 21 Kubikfuß Wasser >>r. Meile! während für die ge-wöhnlichen Personenzüge »ach Oscherslebe» >rr. Meile 80Pfd. KoakS und 12 Kubikfuß Wasser nöthig sind.

Als jedoch bei einer zweiten Bergfahrt die 5 Wagenwieder angehängt wurden, vermochte die Maschine nichtdiese 35 Wagen über die Stelle mit der Steigung von1 ! 40 zu fördern, indem man den Dampfdruck nicht über70 Pfd. engl, steigern wollte; sie blieb mitten auf dieserStrecke stehen, jedoch ohne daß ein Schleifen derRäder statt fand; die Kraft der Maschine war aufdiesem Punkte mit der angehängten Last im Gleichgewichte.Wäre die Bahn an dieser Stelle gcradlinigt gewesen, viel-leicht hätte die Maschine den Wagenzug dennoch über die-selbe hinweggeschafft.

Der stillhaltende Wagenzng wurde sofort gebremset undder Dampf abgesperrt, alsdann wurden 11 Wagen abge-hängt, und die Lokomotive brachte vom Zustande derRuhe ans dieser stärksten Steigung, die 24 Wagenmit der größten Leichtigkeit den Berg hinauf. Man hofftnun mit Sicherheit, daß jede dieser beiden Maschinen 8Wagen mit 480 Personen in angemessener Geschwindigkeithinauf befördern wird, und dieses ist mehr, als selbst aufden freguentesten Bahnen Deutschlands in der Regel ineinem Zuge zu transportiren vorkommt.

Diese Resultate lassen schon jetzt mit Bestimmtheit jeneweitergerückre Grenw der noch vortheilhaften und prakti-kablen Steigungsverhältnisse ersehen. Das ängstliche Fest-halten an geringe Steigungen wird verschwinden, und mancheswegen Terrainfehwierigkeiteii gescheiterte oder hinausgeschobeneProstet kann mit gestärkter Hoffnung einer günstigen Auf-nahme und Ausführung entgegensehen.