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Die deutschen Eisenbahnen, in Beziehung auf Geschichte, Technik und Betrieb
Entstehung
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selben hinderlich; ja sie waren selbst bei den obwaltendenVerhältnissen, welche eine hinlängliche Beschäftigung fürdie verwendeten Pferde gestatteten, dennoch kostsvielig. Zujedem Personenwagen mit höchstens 24 Personen waren 2Pferde erforderlich, welche diese 1 Meile lange Bahn inkaum 35 Min. zurücklegten, während die Thalfabrt nur7 Min. dauerte. Es wurden deshalb mit zwei der vor-handenen Lokomotiven auf der obern steilen Strecke der Bahnmehrere Probefahrten gemacht, und da dieselben sehr Vor-theilhast ausfielen, so ertheilte die brauiischmeig'fche Regie-rung de» Befehl zum Umbau dieser mit leichten Schienenkonstruirten Bahnstrecke, und zum Ankauf geeigneter Loko-motiven, um den Betrieb auf der ganzen Harzbahn mittelstLokomotiven zu beschassen.

An die Stelle der leichten Schienen kamen Vignol-schienen, 68 Pfd. str. Kard schwer, auf eichenen Ouer»schwellen, welche von Prikte zu Mitte 2^/z Fuß von ein-ander gelegt wurden; unter die Schienenstöße kamenschmiedeeiserne, 9 Pfd. schwere, Unterlagsplatten. Dadie Erfahrung für stärkere Schienen und Quer-holz u n t er l a g e entschieden hat, so sind bei denneuen braunschweig'schen Bahnen durchweg 68 Pfd. schwereSchienen genommen.

Die Wahl der für Bergfahrten geeignetenLokomotiven war schwieriger. Nach Kenntnißnahme derLeistungen der neuen Slephenson'schen Patent. Lokomotivenan Ort und Stelle, wurden im Mai v. I. 2 dieser Ma-schinen von gleicher Konstruktion bestellt, welche auch schonim Sept. und Okt. in Vienenburg anlangten.

Die Konstruktion dieser neue» Patent-Lokomotiven istso wesentlich von der frühern verschieden, daß sie als einevöllig neu umgestaltete angesehen werden muß, welche durch