Von den Frachtgütern kostet bis jetzt der Ctr. durch-schnittlich 6 Sgr, pi>. Meile. —
2) Niederschlesisch-Märkische Eisenbahn (Breslau-Frankfurt).
Die früher bestimmte Richtung dieses Bahnznges warüber Liegnitz, Sagau und Guben nach Frankfurt, miteiner Seitenbahn nach Gloggauz später soll aber die Rich-tung von Liegnitz über Gloga» nach Guben festgesetzt sein.Die ganze Länge dieser Bahn bis Frankfurt soll oa. 35Meilen, und das vorläufige Akzien - Kapital, wofür derStaat die Zinsen garantirt hak, 8 Mili. Thlr. benagen.
Da das Stück bis Liegnitz zugleich ein Theil des sächsisch-schlesischen Bahnzugs bilden wird, so haben auf dieser Streckedie Arbeiten bereiis im Aug. 1843 begonnen. Die Längedieses Stückes beträgt 17 285 Nnth. —8,8 deutsche Meil.Das Planum wird 25 Fuß breit, für 2 Geteise gebaut.Es find folgende Haupt-Brückenbauten erforderlich i überdie Lohe, Weistritz (mit 9 masnoen Gewölben), Neumarktcr-Wafser, Leisebach, Weidelache, Grenschke-Graben s6 Bogen),Katzbach <5 Bogen).
Die Fortsetzung nach Sachsen, ist durch Staatsver-trag, st. st. Berlin am 24. Juli 1843, beschlossen.
Die Richtung ist von dem Trennungspunkte Kohlfurt,über Löbau, Görlitz, Bautzen, Nadeberg »ach Dresdenbestimmt, und die Spurweite zu 4 Fuß 8Vz Avil englischMaas, im Lichten der Schienen, festgesetzt. Die Längeder ganren Bahn von Liegnitz bis Dresden beträgt <zg.24,5 Meile, und diese sollen zu 8 Mill. Thir. veranschlagtsein. Hiervon hat die Gesellschaft der schlesisch-märkischen