ban-Dir. Hr. K » nz e gewählt. Das Direktorial-Biitglied Hr.Vi. Cruf ins liebst Hin. w, Kunze reisten nun nachBelgien nnd England und engagirten den Civil-IngenieurJames Walker zur Begutachtung der verschiedenen pro-jeetirten Linien. Im Okt. 1835 kam derselbe zu diesem Zweckenach Leipzig. Nachdem er beide Linien, über Meißen undüber Oberau bereist nnd sein Assistent, Hr. Hawkshaw,die Mhigste» Nivellements gemacht, empfahl er nach demResultate dieser Untersuchungen, mit Verwerfung derLinie über Meißen, die von Hrn. zc. Kunzeprojeetirte ü b e r O b e r a >t. Die Beibehaltitng dieser Rich-tung mit dem Elb-Uebergang zwischen Strehla und Riesageschah hauptsächlich in Rücksicht auf den Anschluß desBahnzugs von Berlin, welcher nach langem Kampfenun endlich auch der Ausführung nahe ist.
Im Juli 1835 wurde bereits daS ErpropriationS-Gesetzin Bezug auf diese Eisenbahn publizirt und hierauf dieDetailS-Bermessung bis zur Mulde begonnen.
Die Erdarbeiten fingen im März 1836 mit dem Ein-schnitte bei Machern an. Früher, schon Ende 1835,war mit dein Baue der Brücke über die Mulde bei Würzender Ansang gemacht. Im April 1837 wurde die ersteStrecke von Leipzig nach Althen eröffnet.
Schon im 2ten Baujahre sah man sich genöthigt vonder General-Versammlung statt 1 500000 Tblr 1500 000Thlr. zu verlangen, und nach der Vollendung belügen dieGesammtkosten aller Einrichtungen 6 500060 Thlr., womitjedoch auch die Kosten des zweiten Geleises lind die Alls-gaben für die auf sächsischem Gebiete liegende Strecke derMagdeburger Bahn bestritten worden waren. -Als Ursachedieser Mehrkosten wurden die nichr vorherzusehenden höhernAusgaben für Grnndentschädignng, für de» oberaner Tun-