bestehen, die beide in Wie» ihren Vereinignngspunkt habensollten. Die eine dieser Bahnen war an der Dona» her-unter direkt nach Raab projerrirt mit Seitenbahnen nachPres bürg und Gönvö, die andre, welche gleichsam alseine südliche Verlängerung der Ferdinands - Nordbah» ange-sehen wurde, sollte über Wiener-Neustadt und vonhier einerseits über Oedeirbnrg nach Raab und anderer-seits über Gloggnitz und Schottwie» nach Trieftführen. Zu diesen Hauptbahnen waren noch eine AnzahlSeitenbahnen projectirt. Dieses ausgedehnte Project ent-stand in einer Zeit, wo die Eisenbahnen noch lediglich insBereich der Spekulation gehörten. Gewinn war Haupt-sache und die Nothwendigkeit und Wohltbat einer beguemenund schnellen Kommunikation wurde auS philantropischcnRücksichten dabei weniger beachtet. Der Gründer dieserBahn hegte auch zugleich die Hoffnung, das, der Bahn;ngbis Schottwie» ein Tbeil der projeciirten Wien - TriesterBahn werden würde, wodurch diese billigste und einträg-lichste Streckt deS ganzen Bahnzngs allerdings noch ein-träglicher geworden wäre.
Am 17. Febr. 1836 geschahen durch Frerhenm v. Sinadie ersten Schritte, indem derselbe um die Erlaubuiß »ach-suchte, die nöthigen Vorarbeite» vornehmen ,u dürfen.Diese leitete der Oberingenieur der Budweiser Bahn, Hr.Matthias Schönerer, und im Febr. 1837 warendieselben vollendet. Es wurde nun von Hrn v. Sinaum Bewilligung ^nr Erbauung dieser Bahn nachgesucht,mit der beigefügten Erklärung i „das, er jederzeit mit seinerzu bildenden Aktiengesellschaft bereit sei» werde, alle Er-weiterungen dieser Bahnen enierseits nach Ofen, anderer-seits nach Trieft ausnisühren, wenn sie sich alszweckmäßig und nützlich darstellen sollten." Die er-