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Anlvendung gekoiumenen Schienenarten ist diese diejenige,welche bis jetzt als die Beste anerkannt wird und, beirichtiger Constrnktion, auch allen Anforderungen der Gegen-wart zu entsprechen scheint.
Was die Entstellung der D a in p fina sch i n e ") be-trifft, so gehört dieselbe, so fern man nämlich die frühesteBenutzung der Kräfte des WasserdampfeS aufsuchen will,einer sehr fernen Zeit an; denn schon Hero von Alexandrien(100 I. v. Ch.) erfand einen Apparat, um mittelst Wasser-dämpfcn eine Kraft zu ertrugen. Derselbe bestand anSeinem kugelförmigen Gefäß, welches sichzwischen zwei, oben und unten angebrachten,^ Spitzen umdrehte, und an dessen Seite eine
gebogene Nöhre hrrauSging, durch welche^ die im Innern erzeugten Wasscrdämpfc aus-
strömten und das Gefäß, nach Art derFeucrrädcr durch Pulver, in entgegengesetzterRichtung umdrehten.
In später» Jahrhunderten mag man noch öfters dieWirkungen der Wasserdämpfe in geschlossene» Gefäßen er-kannt haben, man ließ sie aber unbeachtet oder machte dochkeine Nutzanwendung davon, welches erst einer später» Zeitvorbehalten blieb.
In Deutschland scheint man schon frühe ans die Be-nutzung der Wasserdämpfe bedacht gewesen zu sein, dennJoh. Mathesius, ein Freund pnthers, soll in seiner Sareptaoder Bergpostille, Nürnb. 1502, gesagt haben: „daß man
4) Die nachstehenden Bemerkungen sind zum Theil dem treff-lichen Werke: Geschichte der Dampfmaschinen ?c. von W.Meißner entnommen.