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selben Jen wahren Thaupunct anfsuchen, aber auch dieses istunglaublich schwer und unsicher. Um wenigstens eine Klei-nigkeit in dieser Sache zu thun, hing ich zwei Thermometer,welche zwar von einem guten Künstler sind, deren correspon-dirender Gang und feste Puncte ich indefs nicht vorher geprüfthatte, unter eine Campane auf, welche nebst einem Schälchenmit etwas Wasser luftdicht auf einem geschliffenen gläsernenTeller stand. Es versteht sich von selbst, dafs in dieser mitWasserdampf gesättigten Luft beide Thermometer übereinstim-men mufsten , allein ich fand es merkwürdig, dafs das befeuch-tete (mit einer nassen Musselinhülle umgebene) Thermometerim Stillstehen meistens 0°,5 R. niedriger stand. Wurde die äu-fsere Temperatur vermindert, so legte sich ein dicker Thau andie Wandungen der Campane und auf den Thermometern an,und beide Thermometer gingen gleichmäfsig herab. Nachdemich darauf die Campane nebst dem einen Thermometer getrock-net und beide bis 1° R. herabgebracht hatte, trug ich den Appa-rat in ein geheiztes Zimmer von 14° R. Das trockene Thermo-meter stieg sehr schnell, das feuchte regelmäfsig und hinter je-nem zurückbleibend, denn ersteres zeigte 5° letzteres 2° u. s. w.,so dafs ich hiernach schliefsen mufs, dafs das feuchte Thermo-meter sich nie vom Thaupuncte entfernte. Um diesen Versuchnoch genauer anzustellen , und insbesondere wegen des niedri-gern Standes des feuchten Thermometers Gewifsheit zu erlangen,hing ich die zum Psychrometer gehörigen Thermometer untereiner mit Pomade auf einen Luftpumpenteller gesetzten Campaneauf, liefs beide bis 0° R. herabgehen , und trug den Apparatdann in ein geheiztes Zimmer. Bis zur Temperatur von 5° R.blieb das befeuchtete Thermometer stets um 0°,5 R. hinter demtrocknen zurück, von da an bis 11° aber nur um 0°,4, und dannnahm die Differenz noch mehr ab, bis beide bei l4°)5 R. zu-sammentrafen. Als ich darauf die Wärme des Zimmers allrnä-lig verminderte, sanken beide Thermometer, behielten aberhierbei fortwährend die einmal erhaltne völlige Uebereinstim-mung bei. Es steht mir kein Apparat zu Gebote, um die mitdem Thermometer versehene Kugel des Daniell’schen Plygrome-ters unter eine Campane zu bringen, deren Luft mit Wasser-dampf gesättigt ist, diese dann zu erkälten und zu beobachten,um wie viele Grade ihre Temperatur herabsinkt, ehe sie mitdem erforderlichen Niederschlage überzogen wird; so viel ist
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