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5,1 (1829) H
Entstehung
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i I ä r l e.

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hart oder weich in Verhältnil's zu irgend einem andern Körperoenannt wird. Der specifische Charakter der Härle bestellt dar-in, dafs die Theile der Körper dem Eindringen jedes andernKörpers, der Trennung von einander, oder der Verschiebungaus ihrer Stelle einen grofsen Widerstand entgegensetzen, da-gegen selbst in die Theile weicherer Körper einzudringen, siezu trennen oder zu verschieben vermögen ; mit einem Worte:ein Körper ist härter als ein anderer, wenn er diesen ritzt, selbstaber durch diesen nicht ritzbar ist, in welcher Beziehung ins-besondere die Mineralogen diese Eigenschaft als Kennzeichender Fossilien benutzen.

Bleiben wir zuvörderst blofs bei den Thatsachen stehen,so sind einige Körper allezeit härter als andere, so dafs ihnendiese Eigenschaft ohne Widerrede zukommend beigelegt werdeninuls. So ist das Eisen härter als Blei, die kieselerdehaltigenSteine sind meistens härter als die kalkerdehaltigen, die unorga-nischen härter als die organischen. Inzwischen gehen die näm-liehen Körper unter verschiedenen Bedingungen vielfältig in 'denZustand gröfserer Härte über, und dieses zuweilen in einemwahrhaft unglaublichen Grade. Bei organischen Substanzen ge-schieht dieses meistens durch grüfsere Näherung der Elementeund Entfernung der sie trennenden Flüssigkeiten ; so erhärtetder Fllanzensaft zur harten Holzfaser, das Firnifs, das im hei-isen Wässer gelösete Stärkemehl, der thierische Leim u. s. w.gehen durch Austrocknung in den Zustand bedeutender Härteüber, und ein ähnliches Verhalten zeigt sich bei der Bildungder Knochen, der Nägel, Klauen, Hörner und insbesondereder Zähne , deren Schmelz einen der härtesten, zuweilen fastdem Angriffe einer Feile widerstehenden und durch Eisen nichtntzbaren Körper darbietet. Verschiedene unorganische Körperwerden härter, wenn ihre Theile einander näher gebracht odersie dichter werden, und ohne Zweifel ist dieses bei allen derFall, wozu bei einigen noch die Entfernung der Feuchtigkeiteine bedeutende Vermehrung der Härte herbeiführt. Letzteresist insbesondere der Fall bei dem weichen Thone, welcherdurch Austrockuen und Brennen zu dem oft ausnehmend hartenPorzellane wird. Mehrere Metalle werden härter durch Häm-mern , Walzen u. dgl. , z. B. Silber, Messing, Kupfer und Ei-sen , gehen aber durch Glühen und langsames Erkalten wiederin den Zustand gröfserer Weichheit über. Bei Eisen und Stahl