74
graphische Beschaffenheit das Andenken an daS Heimische freudig ^zurückruft. Eine solche Allvcrbrcitung und Identität der Zu-sammensetzung und Gliederung mahnt an eine Entstehungszeit,in welcher der gespaltene und sich erhärtende Planet sich seineKlimate selbst gab: fast unabhängig von der Stellung einzelnerErdzoncn gegen die Sonn-e als Centralkörper.
In zusammengesetzten Formationen sind die ein-ze lnen Glieder, aus denen sie bestehen, entweder identischoder parallel, d. i. ersetzend, da wo einzelne wesentlicheSchichten unterdrückt oder ausgefallen sind. Zu unter-scheiden ist bei dem petrographischen Wechsel auf einander ge-lagerter heterogener Schichten der allmälige Uebergang (mankönnte sagen das Präludiren einer großen Veränderung);oder der Wechsel, die Alternanz, periodische Wieder-kehr petrographisch absolut getrennter Schichten. Das Prälu-diren großer Veränderung, der Nähe einer verschiedenartigenSchicht besteht nicht immer in innerer Veränderung der Be-standtheile: sondern in Frequenz eingeschalteter Lager, die sichim unveränderten Gestein so oft wiederholen, bis sie das Lager-gcstein, die ganze aufliegende GebirgSart selbst bilden. Wo Gneiß-Gebirge ohne eingeschlossene Granitlager auf Granit folgt,wird diese Folge oft durch große Frequenz von Gneißlagern imGranit verkündigt. ^ Das merkwürdigste Beispiel der perio-dischen Wiederkehr, des AbwechselnS ganz heterogenerSchickten hat mich in der mericanischen Hochebene nordwestlichvon Guanaruatv auf dem Wege nach Ovejeras in Erstaunengesetzt: wo mehrere tausend Schichten schwärzlichen Grünsteinsmit, ebenfalls nur 14—16 Zoll mächtigen, weißlichen undsehr quarzreichen Syenit-Lagen abwechseln. In dem Syenitsetzen Gänge von Grünstein, im Grünstein oft Gänge von