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Wasser in tropfbarem Zustande ans drin Heerde der Vulkaneausgeworfen worden; der Krater hat nur Dämpfe und Aschegeliefert: während daS flüssige Wasser, welches das umliegendeflache Land überströmte, erst durch die Verdichtung der Dämpfein den kälteren Luftschichten gebildet wird und sich zu dem ge-sellt, welches die Kraterseen hergeben. Die Schlammströme desGelunggung, welche sowohl scharfeckige, selten poröse oderschlackige Blöcke, als auch trachytische Felstrümmer von ck bis 7Fuß Durchmesser mit sich führen, haben durch ihren Absatz eineGestaltung der Boden fläche veranlaßt, welche in hohemGrade die Aufmerksamkeit deS Hydraulikers und des Geognostenauf sich zu ziehen verdient." Dies Phänomen, sehr genau be-schrieben und durch eine Zeichnung erläutert, ist 1822 amGelunggung durch einen Schlammstrom bewirkt, der voneinem Vulkan aus 3590 Fuß Kraterhöhe herabstürzte.Die entstandenen Trümmcrhügel sind keineswegs selbstvulkanischen Ursprungs oder durch unterirdische Thä-ligkeit hervorgebracht, wie die zahllosen geöffneten oder unge-öffneten kleinen conische» Hügel, welche so viele Vulkane um-geben und nur zu allgemein Ausbruch-Kegel genannt werde».Auf der ganzen Insel Java selbst findet man nur etwas ana-loges am Vulkan Gunung Guntur, der isolirte Hügel von2l>—3(1 Fuß Höhe und flach-hemisphärischer Form, aus Stein-trümmern und Sand zusammengesetzt, doch weniger regelmäßiggereiht, darbietet.^ Die Schlammströme der Vulkane Kelutund Tangkuban lassen sichtbare Spure» ihrer Verheerung,aber keine conische Hügel. Außerhalb der Insel Java ist woblnirgends daS von Junghuhn beschriebene Phänomen wiederholt.
Nach einer mäßigen Schätzung steigt am Gelunggungdie Zahl der gereihten Hügel, von ck0 Fuß Höhe und 200 Fuß