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5 (1862)
Entstehung
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gemengtem Schnee zu. In dem Drei-Jnselre iche Japanfinden sich auf der nördlichsten Insel Kiusiu, westlich vomHafen Siniabara, Koth-Vulkane, die schwarzen Schlamin aus-speien, ähnlich denen von Taman auf der Halbinsel Apscheron;aber das wichtigste, recht eigentlich hierher gehörige Phänomenist die Erhebung des großen Kegclbergeö Fusijama aus Ni-pon, welcher aus dem durch eine Bodenversenkung eines großenLandstrichs in der Provinz Umi-siu neugebildeten großen SeeMitsu Umi sich auf einmal erhoben haben soll, 286 Jahrevor unserer Zeitrechnring. ^ Leider bleiben die näheren Um-stände dieser See-Entstehung wie der Berg-Erhebung in histo-risches Dunkel gehüllt. Ernsthafte Untersuchungen der Oert-lichkeit, von einem wissenschaftlichen Reisenden, würden selbstin der Jetztzeit noch einiges Licht über diese Erhebung wieüber die des Vulkans von Taal^ aus Luzon verbreitenkönnen.

Unter den 48 Vulkanen der Insel Java, von denen dieHälfte gegenwärtig entzündet ist, haben zwei durch ihre Schlamin-Ausbrüche selbst in diesem Jahrhundert sich eine große Be-rühmtheit erworben, der Jdjen und der Gelunggung.Der erstere hat am Kratersee Kawah Jdjen 7265: im östlich-sten Theile^, als Mcrapi Jdjen, 8065 Fuß; der Gelunggungwird zu ohngefähr 6000 Fuß Höhe geschätzt. Der Jdjen,welchen Leschenault de la Tour schon 1805 besucht hatte, gabam 6 Januar bis 11 Februar verheerende Schlammströme(Meteorwasser mit vieler ausgeworfener Asche vermengt).^Am Gelunggung hat der Schlammstrom vom8Octobcr 1822allerdings nur 5 Stunden gedauert, und dennoch haben seineVerwüstungen nach officiellen Berichten gegen 4000 Dorfbe-wohnern das Leben gekostet. 5' Von feurigen Ausbrüchen aus