Druckschrift 
5 (1862)
Entstehung
Seite
40
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Gewitter einen wolkenbruchartigen, aber lange anhallenbenRegender gefahrbringende Ueberfluthungen bewirkte.

In dem vrilkanischen Theil der Eifel ist die Traß-Bildnngwohl nicht Schl a m m - Ausbr ü ch e n zuzuschreiben. Die Bims-steine scheinen trocken ausgeworfen zu sein, und die HauptmassebcS Ducksteins ist nach H. von Dechen ein durch Wasserabgesetztes, sehr neues Konglomerat.'^ Nach Ehrcnberg's rast-losen und scharfsinnigen Untersuchungen der vulkanischen Tuffeam Hochsimmer, im Brohl-Thale, am Backofenstein bei Bell,oder am Laacher See sind überall dort Bimssteine mit Phy-tolitharie» und kieselschaligen Polygastern so innig gemengt, daßan dem uralten geologischen Zusammenhange solcher gefritteterOrganismen mit der vulkanischen Thätigkeit wohl kaum zuzweifeln ist. Der von Ehrenberg eingeführte Name der Pyro-biolith-Bildung (vulkanischer Infusorien-Tuff) drückt eineThätigkeit aus, deren ursachliche Verhältnisse noch in Dunkelheitgehüllt sind, aber durch diesen Umstand selbst die Nähe künstigerEntdeckungen verkündigen. Der Charakter von Süßwasser-Bildungen ist der herrschende in diesem Gebiete; doch sollennach Ehrenberg's microscopischer Untersuchung die in Pata-gonien von Darwin gesammelten Erdschichten ausnahmsweiseeinen vulkanisch verarbeiteten Meeresboden" 2" erkennenlassen/

Zu der, dem westlichen Amerika gegenüberstehenden, öst-lichen Küste Asiens übergehend, gedenke» wir zuerst in derVulkan-Reihe der Halbinsel Kamtschatka der heißen Wasser-AuSbrüche zweier noch entzündeter Vulkane, des Awatschaund Kliutschewsk. 32 Adolph Erman und Postcls schreibendiese Schlammströme ebenfalls nur den, während der Lava-Ergießungen geschmolzene» Eise und mit Asche (Rapilli)