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5 (1862)
Entstehung
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floß, Halle de» Bode« tief aufgerissen und die Lavabetten klafter-hoch mit übelriechendem, rothgelbem Schlamme bedeckt. Ich fandselbst noch acht Jahre später eine tiefe Furche, die bis aus dieHälfte des Vulkanö von Antuco reichte und weiter oben mochteverschüttet sein. Am Krater selbst sieht man keine Spur; alleindaß aus ihm der Wasserstrom hervorgebrochen sei, behauptenalle Antucaner. Ob jene Wasser- und Schlamm-ErgießungenFolgen der Infiltration der Gletscher sind, oder durch Ver-bindungen entstehen, welche der vulkanische Heerd mit demnahen, 1^. geogr. Meilen langen Antuco-See hat, wird keinspäterer Forscher leicht entscheiden." Die untere Schneegrenzeliegt nach Gilliß in dieser Breite 62(10 Fuß hoch, also 2470Fuß unter dem Gipfelkrater. Ich übergehe das merkwürdigeGemenge von Bimsstein, Obsidian-Körnern, kieselschaligenPolygastern und Pflanzenlheilen von dem durch Meyen untersuch-ten Hügel von Tollo, zwei volle Tagereisen entfernt von dem Vul-kan Maypu (34° 17" S.B.), der selbst nie Bimsstein ausge-spieen hat. Dies Phänomen erinnert an die isolirte Positionder Bimsstein-Schichten von Guapulo, vom Rio Mayo undvon Huichapa, östlich von Queretaro (Kosmos Bd. IV.S. 367); und an das analoge von Acangallo bei Arequipain Peru: die Ehrenberg ebenfalls microscopisch zergliedert hat. ^Von dem Neuen Continent auf den Alten übergehend,müssen wir zuerst in Europa an die Wasser-Ausbrüche desAetna's und des Vesuvs erinnern. Diese seltsamen Erscheinungensind mit Recht schon vor einem Jahrhundert (von Magliocco,Braccini und Paragallo) theils Ansammlungen von geschmol-zenem Schnee- und Regenwasser in inneren Höhlungen, theilsvulkanischen Gewittern in den 'den Krater umgebenden Luft-schichten zugeschrieben worden. Die großen Epoche» der Ueber-