Druckschrift 
5 (1862)
Entstehung
Seite
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bewegenden, fortschreitenden Moya-Kegel sind westlich von denRuinen von Pcnipe in einer feuchten Grasebene aufgestiegen,welche die Ocffnung eines hufeisenförmig gekrümmten Gebirgs-rückens ausfüllt. Die Ocffnung wird in Norden vom Lerrude bRumogui, im Süden vom Eerro clo I'ucara gebildet:beide auf meinem Plane Trapp-Porphyr (Trachyt) genannt.Auch der alte erloschene Vulkan von Jmbaburu, süd-lich von der Villa clo Ilmrra, über 29 geogr. Meilen imNorden von Penipe, hat im Jahre 18ckck eine röthlich asch-graue Moya ausgeworfen, von der mir einige Proben ge-schickt worden sind. Nach Ehrenbcrg's Untersuchung ent-hielten diese l3 Polpgastern und, den zehnten Theil desganzen VolumS ausmachende Phytolitharien. I» einem Crem«plar der Lunolia umpküuxzs waren noch die grünen einge-trockneten Eierschläuche, einzeln von Glühhitze geschwärzt, zuerkennen."

Auch in der AndeSkette des südlichen Chili's, in der Breitevon 37° 7" S., fast dem Hafen von Talcahuano gegenüber,bietet der Vulkan von An tueo, welchen zuerst Eduard Pöp-pig und Domcyko geologisch untersucht haben und dessen feurigeAusbrüche und wirkliche Lavaströme vom Sept. l852 nach derAngabe von Gilliß der englische Reisende E. R. Smith alsAugenzeuge beschreibt, das merkwürdige Phänomen von Wasser-Ergießungen dar.^Dieser Vulkan", sagt der geistreichePöppig,ist einer von denjenigen, in denen die größerenEruptionen mit der Ergicßung einer Wassermasse von kalterTemperatur endigen. Jeder der Einwohner des Thales, ein-fache Landleute, deren Bericht zu trauen ist, bezeugen dieseWasser-Ausbrüche. Der letzte, sehr heftige, war vom Jahrl829. Ein Wasserstrom, welcher aus einer Spalte des Kegels