erinnerte damals Klaproth daran, daß Vauguelin in festenanstehenden vulkanischen GedirgSarten der Auvergne Chlor-Ammonium gefunden habe.
Die Moya, welche ich wie den Guano zuerst nachEuropa gebracht habe, ist auf einer ebenen, etwas feuchten,grünbcwachSnen, grasreichen Flur westlich von dem StädtchenPelileo, in l3l8Toisen Hohe über dem Meere, ausgebrochen;ja um vieles höher noch und auf trockenem Boden stiegen beidem Alten Riobamba kegelförmige Hügel auö Spalten her-vor, die sich fortbewegten, Häuser umstürzten und alles über-deckten. Dieses unbestrittene Wandern der Moya-Kegel, überdas wir Gelegenheit gehabt haben so viele Augenzeugen aus-zufragen, ist den translatorischen Bewegungen inhorizontaler Richtung analog, von welchen die Erdbebenin Calabrien und Riobamba so viele Beispiele gegeben habentheils im Verschieben nicht entwurzelter Baumalleen, theils indem gegenseitigen Umtausch oder Sich-Verdrängen sehr ver-schiedenartiger Culturstückc. Wir sehen die Erscheinungensich wiederholen, aber die dpnamischen Ursache» solcher Be-wegungen in einzelnen Theilen der Bodenfläche sind noch inDunkel gehüllt. Die Masse der frisch ausgeworfnen Moha warflüssig, wie uns einige der in Pelileo geretteten Eingebornen er-zählten; sie nannten es „einen sich fortwälzenden Brei, der balderhärtete". Viele Stücke der Moya färben die Hände schwarz.Die Moya brennt wie schlechter Torf oder wie Lohkuchen ohneFlamme, giebt aber dabei eine sehr intensive Wärme. Die erstenUnterfuchungen der Moya wurden von Vauquelin und mir, spätervon Klaproth gemacht. Die chemische Analyse des Letzteren gab7mal mehr Hydrogen-Gas als kohlensaures Gas; dazu bran-diges Oel, Ratron und mit Ammonium angesickwängertes Wasser.