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Lebendigkeit keinesweges dieselbe sein dars in der einfachen, inreiner Objektivität aufgefaßten Naturbeschreibung, und in demRefler der äußeren Natur auf das Gefühl und die innere Naturdes Menschen. In jeder Litteratur aber sind diese Grenzen nachdem Wesen der Sprache und dem Volksgeiste anders gezogen,um dem Unheil einer dichterischen Prosa zu entgehn. Nurheimisch, in der angeborenen, vaterländischen Sprache kanndurch Selbstgefühl das richtige Maaß der Färbung wie bewußt-los bestimmt werden. Die Anerkennung dieses Könnens liegtfern von dem anmaßenden Glauben an das Gelingen. Siesoll hier nur das sorgsame Erstreben bezeichnen, durch Vervoll-kommnung der Form an die innige Verwandtschaft zwischen ein-zelnen Theilen wissenschaftlicher und rein litterarischer Werke zuerinnern; an eine Verwandtschaft und BeHandlungsweise, dieden ersteren keinesweges Gefahr bringt.
(Geschrieben im Juli 1358.)