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anerkennte, welchen ich dabei, nun schon über dreizehn Jahrelang, einem werthen Freunde verdanke und dessen sich auchmein Bruder Wilhelm von Humboldt bei der Herausgabeseiner philosophische» Untersuchungen über die Kawi-Spracheauf Java, wie über die Verschiedenheit des menschlichen Sprach-baues erfreut hatte. Kein Blatt des Kosmos ist erschiene»,daS nicht in der Handschrift und gedruckt dem scharf eindringen-de» Blicke des Professors Eduard Buschmann, Bibliothe-kars an der königlichen Bibliothek zn Berlin und Mitgliedsder Akademie der Wissenschaften, unterworfen worden wäre.Er ist auch der Vermittler meiner Handschrift gewesen, und viellänger schon hatte er mir eine liebevolle Anhänglichkeit gewidmet.Seiner unermüdeten Thätigkeit und linguistischen Kenntniß dessüdöstlichen Asiens verdanken wir auch die Fortsetzung des großenWerks meines Bruders und dessen Erweiterung durch ferne Zweigedes malayischen Sprachstammes. Sein Bestreben, in den nochso wenig abgesonderten amerikanischen Sprachfamilien, in denener tief eindringende Arbeiten mit meinem Bruder gepflogen,Gcschichtsdenkmale früher Völkerwanderungen und deS Ent-wicklungsganges der Menschheit im Neuen Cvntinent zu ent-hüllen, hat bereits eine Zahl merkwürdiger Resultate an dasLicht gebracht.
Bei dem regen Wunsche, den Reichthum des verschie-denartigsten Materials in dem Entwurf einer physischenWeltbeschreibung zu concentrircn, mußte ich um so ernstereinige Correctheit in der Form erstreben. In den verschiede-nen Sprachen, in welchen ich durch ein vielbewegtes Leben zuschreiben veranlaßt wurde, habe ich immer Freunden, denenich mein Vertrauen zu schenke» berechtigt war, das zu Druckendevorgelegt, weil die Färbung deS Ausdrucks in seiner erhöhten
A. v. Humboldt, Kosmos. V. 2