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Stelle flIis 8 XII, 86), wo es von den Troern heißt, daß sie fünf-fach eingetheilt, in fünf Abtheilungen standen, könnte fast schongenügen die Unmöglichkeit des Begriffs „ glänzend machen" fürxoo/t-lw darzulegen. Unter allen zahlreichen homerischen Stellen,die man aufzählen kann, findet sich nicht eine einzige, in derdie Bedeutung „Glanz" möglich wäre; und nur an zweienhat KosmoS scheinbar die Bedeutung „Schmuck" oder nähertsich derselben. Als gemeinsame Grundform ^ für und
für läßt sich mit ziemlicher Sicherheil ansetzen,
mit der Bedeutung „theilen", ursprünglich wohl „spalten": mitdem alt-indischen elück ftscllick), dem griechischen und
dem lateinischen 8oincko zusammenhangend."
Den Resultaten dieser gründlichen Untersuchung von vi. LeoMeyer giebt mein berühmter Freund und Lehrer Böckh vollenBeifall. „Der Begriff des Ordnens beruht" auch nach ihm„wesentlich auf dem des Scheidens; letzterer ist augenschein-lich der ursprüngliche: und um den Beweis nicht auf denHomer zu beschränken, ist daran zu erinner», daß in Kretadie höchste Behörde, die Ordner und Archonten des Staats,xoo-ztvt (auch xoaMv«) hießen: ein Name, der gewiß aussehr früher Zeit stammt. Eben so finden wir bei den epizephy-rischen Lokrern als Obrigkeit den xocrztäsro/ts. Belehrend istebenfalls der Anaragorische Gebrauch des Wortes alsScheidung in der merkwürdigen Stelle:özroü, (Schau dach
in kragm. XnaxgA. p. 128, III); und daß Demo-crit das Wort da gebraucht hat, wo es nur
ein Geordnetes bedeuten kann. Auch daß Leo Meyerdas verlorene mit xoa-uos zusammenbringt, ist un-
streitig richtig; und Sie haben selbst schon in Ihrem Werke