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seine Oberfläche geschildert werde» könne». Wir gerathendadurch in Versuchung zu glauben, eS seien uns aus altenGeschichtsbüchern über die Bildung des Erdkörpers einige Sei-ten lesbar geworden; und fahren, so lange dem freien Ge-danken seine Berechtigung wird, um so froheren Muthes fort indem Bestreben die Veränderungen der Materie, so weit sievon der denkenden, geistigen Natur der menschlichen Seeleganz zu trennen sind, aus natürlichen Ursachen, d. h. ausder Thätigkeit der Materie selbst, zu erklären.
Da ich es gewagt habe dem Titel meines Werkes dasWort Kosmos, im Sinn der pythagoreischen Schule fürWeltordnung genommen, vorzusetzen, so habe ich auch indem 1"" Bande (S. 61 und 76 — 78) alles zusammenge-tragen, was in den Kreisen des hellenischen Sprachzusam-menhanges sich an die Etymologie zu verschiedenen Zeitenknüpfte. Derselbe Gegenstand ist (am Schluß des Jahres 1856)von vr. Leo Meyer, Privat-Docenten in Göttingen, mitScharfsinn und in erwünschter Allgemeinheit behandelt worden.„Lautlich", sagt der Verfasser der Abhandlung über dieWortbedeutung von Kosmos in den ältesten (homeri-schen) Denkmalen der griechischen Sprache, „lautlich würdedie Zusammenstellung mit 'suclll, rein sein, pmiliosri, sichallerdings rechtfertigen lassen, und dadurch würde sich alsGrundbedeutung für das Wort ergeben „Reinheit, Glanz";und das unmittelbar daraus hergeleitete würde zuerst
„reinigen, glänzend machen"; darnach „schmücken", spätererst auch „ordnen" bedeuten. Diesen Bcdeutungs-Ueber-gängen aber widerspricht die Geschichte des Worts durchaus,es leitet dieselbe auf eine völlig verschiedene Grundbedeutung hin.Diese Grundbedeutung ist theilen, einth eilen; und eine einzige