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machen gewissermaßen die Aufgabe einer theoretischen Natur-philosophie zu einer unbestimmten.
Naturbeschreibung führt jetzt nur in einzelnen Gruppen derErscheinungen zu einer Natur-Erklärung. 2 Das emsigsteBestreben der Forschung (ich wiederhole es hier) muß auf dieBedingungen gerichtet sein, unter denen die realen Processe indem großen und verwickelten Gemeinwesen, welches wir Naturund Welt nennen, erfolgen, auf die Gesetze, die man in einzelnenGruppen mit Gewißheit erkennt. Von den Gesetzen gelingt esaber nicht immer zu den Ursachen selbst aufzusteigen. DasErforschen eines partiellen Kausalzusammenhanges und dieallmälige Zunahme der Verallgemeinerungen in unsererphysischen Erkenntniß sind für jetzt die höchsten Zwecke derkosmischen Arbeiten.
Schon in der hellenischen Ideenwelt boten dem Scharfsinndes mächtigen Heraklits vonEphesus^, des Empedocles^und des Klazomeniers 2 specifische Stoff-Verschieden-heit und Stoffwechsel (Uebergang der Elemente in einander)unbezwingbare Probleme dar: wie zu unserer Zeit die Stoff-Verschiedenheit der zahlreichen sogenannten einfachen Körperder Chemiker und die Allotropien der Kohle (mit Diamantund Graphit), des Phosphors und des Schwefels. Wenn ichdie Unbestimmtheit und Schwierigkeit der Aufgabe einer theore-tischen Naturphilosophie lebhast geschildert habe, so bin ich dochweit entfernt, von dem Versuche des einstmaligen Gelingens indiesem edeln und wichtigen Theile der Gedankenwelt abzurathen.Die metaphysischen Anfangsgründe der Naturwissen-schaft des unsterblichen Philosophen von Königsberg gehörenallerdings zu den merkwürdigsten Erzeugnissen dieses großenGeistes. Er schien seinen Plan selbst beschränken zu wollen,