Schlußworte.
Den uranologischen Theil der physischen Welt-beschreibung beschließend, glaube ich, in Rückblick auf dasErstrebte (ich sage nicht das Geleistete), nach der Aus-führung eines so schwierigen Unternehmens von neuem daranerinnern zu müssen, daß diese Ausführung nur unter denBedingungen hat geschehen können, welche in der Einlei-tung zum dritten Bande des Kosmos bezeichnet wordensind. Der Versuch einer solchen kosmischen Bearbeitung be-schränkt sich auf die Darstellung der Himmelsräume unddessen, was sie von geballter oder ungeballter Materie erfüllt.Er unterscheidet sich daher, nach der Natur des unternom-menen Werkes, wesentlich von den mehr umfassenden, aus-gezeichneten Lehrbüchern der Astronomie, welche dieverschiedenen Litteraturen zur jetzigen Zeit aufzuweisen haben.Astronomie, als Wissenschaft der Triumph mathema-tischer Gedankenverbindung, auf das sichere Fundament derGravitations-Lehre und die Vervollkommnung der höherenAnalysis (eines geistigen Werkzeugs der Forschung) gegründet,behandelt Bewegungs-Erscheinungen, gemessen nachRaum und Zeit; Oertlichkeit (Position) der Weltkörper inihrem gegenseitigen, sich stets verändernden Verhältniß zu
N, v, Humboldt. KoSmoS. III. 40