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3 (1850)
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aus einfachen Mineralien beschäftig« hat, aufstellt,ist dieTrennung der aus der Atmosphäre herabgefallenen Massenin Meteor eisen und Meteorsteine nicht in absoluterSchärfe zu nehmen. Man findet, obgleich selten, Meteor-eisen mit eingemengtcn Silicaten (die von Heß wiedergewogene sibirische Masse, zu 1270 russischen Pfunden, mitOlivinkörnern), wie andererseits viele Meteorsteine metallischeS Eisen enthalten."

X. Das Met cor eisen, dessen Fall nur wenige Malevon Augenzeugen hat beobachtet werden können (Hradschinabei Agram 26 Mai 1751, Braunau 14 Juli 1847), währenddie meisten analogen Massen schon seit langer Zeit auf derOberfläche der Erde ruhen, besitzt im allgemeinen sehr gleich-artige Physische und chemische Eigenschaften. Fast immerenthält eS in feineren oder gröberen Theilen Schwefeleiseneingemengt, welches jedoch weder Eisenkies noch Magnetkies,sondern ein Eisen-SulphuretW zu sein scheint. Die Haupt-masse eines solchen Meteoreisens ist auch kein reines metal-lisches Eisen, sondern wird durch eine Legirung von Eisenund Nickel gebildet: so daß mit Recht dieser constanteNickel-Gehalt (im Durchschnitt zu 10 P.C.; bald etwasmehr, bald etwas weniger) als ein vorzügliches Kriteriumfür die meteorische Beschaffenheit der ganzen Masse gilt.Es ist nur eine Legirung zweier isomorpher Metalle,wohl keine Verbindung in bestimmten Verhältnissen. Ingeringer Menge finden sich beigemischt: Kobalt, Mangan,Magnesium, Zinn, Kupfer und Kohlenstoff. Der letztge-nannte Stoff ist theilweise mechanisch beigemengt, als schwerverbrennlicher Graphit; theilweise chemisch verbunden mit Eisen,demnach analog vielem Stab eisen. Die Hauptmasse des