Druckschrift 
3 (1850)
Entstehung
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kinsenken. Die, 276 Pfund wiegende Müsse von EnsiSheimim Elsaß war (7 Nov. 1492) nur 3 Fuß, eben so tief derAerolith von Braunau (14 Juli 1847) eingedrungen. Ichkenne nur zwei Meteorsteine, welche bis 6 und 18 Fuß denlockeren Boden aufgewühlt haben; so der Aerolith von Castro-villari in den Abruzzen (9 Febr. 1583) und der von Hrad-schina im Agramer Comitat (26 Mai 1751).

Ob je etwas aus den Sternschnuppen zur Erde gefallen,ist vielfach in entgegengesetztem Sinne erörtert worden. DieStrohdächer der Gemeinde Belmont (Departement cle I'^in,Arrondissemcnt Belley), welche in der Nacht von 13 Nov.1835, also zu der Epoche des bekannten November-Phänomens,durch ein Meteor angezündet wurden, erhielten das Feuer,wie es scheint, nicht aus einer fallenden Sternschnuppe, son-dern aus einer zerspringenden Feuerkugel, welche (Problematischgebliebene) Aerolithen soll haben fallen lassen, nach den Be-richten von Millet d'Aubenton. Ein ähnliche Brand, durcheine Feuerkugel veranlaßt, entstand den 22 März 1846 um3 Uhr Nachmittags in der Commune cle 8t. Uanl bei Bagnercde Luchon. Nur der Steinfall in Angers (am 9 Juni 1822)wurde einer bei Poitiers gesehenen schönen Sternschnuppe bei-gemessen. Das, nicht vollständig genug beschriebene Phäno-men verdient die größte Beachtung. Die Sternschnuppe glichganz den sogenannten römischen Lichtern in der Feuerwerkerei.Sie ließ einen geradlinigen Strich zurück, nach oben sehrschmal, nach unten sehr breit, und von großem Glänze,der 10 bis 12 Minuten dauerte. Siebzehn Meilen nördlichvon Poitiers fiel unter heftigen Detonationen ein Aerolith.

Verbrennt immer alles, was die Sternschnuppen ent-halten, in den äußersten Schichten der Atmosphäre, deren