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3 (1850)
Entstehung
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beider war anfangs 3, später (20 Febr.) nach Otto Struve'öinteressanter Zeichnung 6 Minuten. 25 Die Lichtstärke wech-selte: so daß der allmälig wachsende Neben-Comct eine Zeitlang den Haupt-Cometcn an Lichtstärke übertraf. Die Nebel-hüllen, welche jeden der Kerne umgaben, hatten keine be-stimmten Umrisse: die des größeren Cometen zeigte sogar gegenSSW eine lichtschwache Anschwellung; aber der Himmels-raum zwischen den beiden Cometen wurde in Pulkowa ganznebelfrei gesehen 2°. Einige Tage später hat Licut. Mauryin Washington in einem neunzölligen Münchner RefractorStrahlen bemerkt, welche der größere, ältere Comct dem klei-neren, neuen, zusandte: so daß wie eine brückenartige Ver-bindung eine Zeit lang entstand. Am 2ck März war derkleinere Comet wegen zunehmender Lichtschwäche kaum nochzu erkennen. Man sah nur noch den größeren bis zum 16bis 20 April, wo dann auch dieser verschwand. Ich habediese wundersame Erscheinung in ihren Einzelheiten 27 beschrie-ben, so weit dieselben haben beobachtet werden können. Leiderist der eigentliche Act der Trennung und der kurz vorher-gehende Zustand des älteren Cometen der Beobachtung ent-gangen. Ist der abgetrennte Comet uns nur unsichtbar ge-worden wegen Entfernung und großer Lichtschwäche, oder hater sich aufgelöst? Wird er als Begleiter wieder erkanntwerden, und wird der Biela'sche Comet bei anderen Wieder-Erscheinungen ähnliche Anomalien darbieten?

Die Entstehung eines neuen planetarischcn WeltkörperSdurch Theilung regt natürlich die Frage an: ob in derUnzahl um die Sonne kreisender Cometen nicht mehrere durcheinen ähnlichen Proceß entstanden sind oder noch täglich entste-hen? ob sie durch Retardation, H.H. ungleiche Geschwindigkeit