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selten, sind schwach und meist veränderlich: so daß beide Her-schel, Vater und Sohn, glauben, daß sie nicht der festenOberfläche des Planeten, sondern wahrscheinlicher einer Venus-Atmosphäre^ angehören. Die veränderliche Gestalt der Hor-ner, besonders des südlichen, an der Sichel, ist von La Hire,Schröter und Mädler theils zu Schätzung der Höhe von Ber-gen, theilS und vorzüglich zur Bestimmung der Rotationbenutzt worden. Die Erscheinungen dieser Veränderlichkeit sindvon der Art, daß sie nicht Berggipfel zur Erklärung erfordernvon 5 geogr. Meilen (114000 Fuß), wie sie Schröter zuLilienthal angab, sondern nur Höhen, wie sie unser Planetin beiden Continenten darbietet. ^ Bei dem Wenigen, daswir von dem Oberflächen-Ansehen und der physischen Be-schaffenheit der sonnennahen Planeten, Merkur und Ve-nus,, wissen, bleibt auch die von Christian Mayer, WilliamHerschel" und Harding in dem dunklen Theilc bisweilenbeobachtete Erscheinung eines aschfarbenen Lichtes, ja eineseigenthümlichen Lichtprocesses überaus räthselhaft. Es ist beiso großer Ferne nicht wahrscheinlich, daß das reflectirte Erd-licht in der Venus, wie bei unserem Monde, eine aschfarbigeErleuchtung auf der Venus hervorbringe. In den Scheibenbeider unteren Planeten, Merkur und Venus, ist bishernoch keine Abplattung bemerkt worden.
Erde.
Die mittlere Entfernung der Erde von der Sonne ist12032mal größer als der Durchmesser der Erde: also 20632000geogr. Meilen, ungewiß auf etwa 90000 Meilen (auf ^).Der siderische Umlauf der Erde um die Sonne ist 365^gSt g, 10",7496. Die Ercentricität der Erdbahn beträgt