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hat, sich auf seinem Sterbebette beklagte, so viel er sich bemühet,den Merkur nie gesehen zu haben. Doch bezeichneten die Grie-chen^ mit Recht diesen Planeten wegen seines bisweilen sointensiven LichtS mit dem Namen des stark funkelndenEr bietet Phasen (wechselnde Lichtgestalten) darwie Venus, und erscheint uns auch wie diese als Morgen-und Abendstern.
Merkur ist in seiner mittleren Entfernung wenig über8 Millionen geographischer Meilen von der Sonne entfernt,genau 9,3879938 Theile des mittleren Abstandcs der Erdevon der Sonne. Wegen der starken Ercentricität seiner Bahn(9,2956163) wird die Entfernung des Merkur von der Sonneim Perihel 6^, im Aphel 19 Millionen Meilen. Er voll-führt seinen Umlauf um die Sonne in 87 mittleren Erden-tagen und 23^t 15" 46". Durch die, wenig sichere Beobach-tung der Gestalt von dem südlichen Horn der Sichel und durchAuffindung eines dunkeln Streifens, welcher gegen Osten amschwärzesten war, haben Schröter und Harding die Rotationzu 24^ 5^ geschätzt.
Nach Bessel's Bestimmungen bei Gelegenheit des Merkur-Durchganges vom 5 Mai 1832 beträgt der wahre Durch-messer 671 geogr. Meilen", d. i. 9,391 Theile des Erd-Durchmessers.
Die Masse des Merkur war von Lagrange nach sehrgewagten Voraussetzungen über die Reciprocität des Verhält-nisses der Dichtigkeiten und Abstände bestimmt worden. Durchden Enckischen Cometen von kurzer Umlaufszeit wurdezuerst ein Mittel gegeben dieses wichtige Element zu ver-bessern. Die Masse des Planeten wird von Encke alsder Sonnenmasse oder etwa der Erdmasse gesetzt. Laplace