Druckschrift 
3 (1850)
Entstehung
Seite
455
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Dynastie mit den pyramidenbaucnden Königen Chufu, Schafraund Menkera nach den Untersuchungen von Lepsius 23 Jahr-hunderte vor der Solstitial-Beobachtung zu Lo-jang fällt, so istbei der hohen Bildungsstufe des ägyptischen Volkes und seinerfrühen Calender-Einrichtung es wohl sehr wahrscheinlich, daßauch damals schon Schattenlängcn im Nilthal gemessen wur-den; Kenntniß davon ist aber nicht auf unö gekommen. Selbstdie Peruaner, obgleich weniger fortgeschritten in der Vervoll-kommnung des Calenderwesens und der Einschaltungen, alses die Mericaner und die MuyscaS (Bergbewohner von Neu-Granada) waren, hatten Gnomonen, von einem, auf sehrebener Grundfläche eingezeichneten Kreise umgeben. Es standendieselben sowohl im Inneren des großen Sonnentempelö zuCuzco als an vielen anderen Orten des Reichs; ja der Gnomonzu Quito, fast unter dem Aeguator gelegen und bei denAequinoctial-Festen mit Blumen bekränzt, wurde in größererEhre als die anderen gehalten.^

9. Ercentricität der Planetenbahnen. DieForm der elliptischen Bahnen ist bestimmt durch die größereoder geringere Entfernung der beiden Brennpunkte vom Mittel-punkt der Ellipse. Diese Entfernung oder Ercentricitätder Planetenbahnen variirt, in Theilen der halben großenAre der Bahnen ausgedrückt, von 9,996 (also der Kreiöformsehr nahe) in Venus und von 9,976 in Ceres bis 9,295 inMerkur und 9,255 in Juno. Auf die am wenigsten ercen-trischen Bahnen der Venus und des Neptun folgen am nächsten:die Erde, deren Ercentricität sich jetzt vermindert und zwarum 9,99994299 in 199 Jahren, während die kleine Are sichvergrößert; Uranus, Jupiter, Saturn, Ceres, Egeria undMars. Die am meisten ercentrischcn Bahnen sind die der