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bietet mannigfaltige Aehnlichkeiten und Contraste dar, welchezu Betrachtungen über die Bildung dieser Weltkörpcr undihre an lange Zcitperioden geknüpften Veränderungen leiten.Die in so verschiedenen elliptischen Bahnen kreisenden Plane-ten liegen auch alle in vcrschiedncn Ebenen; sie werden, umeine numerische Begleichung möglich zu machen, auf einefeste oder nach einem gegebenen Gesetze bewegliche Funda-mental-Ebene bezogen. Als eine solche gilt am bequemstendie Ekliptik (die Bahn, welche die Erde wirklich durchläuft)oder der Aequator des Erdsphäroids. Wir fügen zu derselbenTabelle die Neigungen der Rotations-Achsen der Planeten gegenihre eigene Bahn hinzu, so weit dieselben mit einiger Sicher-heit ergründet sind.
Planeten.
Neigung derPlanetenbahnengegendie Ekliptik.
Neigung derPlanetenbahnengegenden Erd-Aeqnator,
Neigung der Achsender Planeten
gegenihre Bahnen,
Merkur
7° 0' 5",9
23° 45' 8"
Venus
3° 23' 23",5
24° 33' 2t"
Erde
0° 0' 0"
23° 27' 54",3
66° 32'
Mars
1°5t' 6",2
24° 44' 24"
61° 13'
Jupiter
t° 13' St",6
23° 18' 28"
36° 54'
Saturn
2° 29' 35",9
22° 38' 44"
Uranus
0° 46' 28",0
23° 4t' 24"
Neptun
1° 47,
22° 21'
Die Kleinen Planeten sind hier ausgelassen, weil sie weiterunten als eine eigene, abgeschlossene Gruppe behandelt werden.Wenn man den sonnennahen Merkur ausnimmt, dessen Bahn-neigung gegen die Ekliptik (7° 0' 5",9) der des Sonnen-AequatorS (7° 30') sehr nahe kommt, so sieht man die Nei-gung der anderen sieben Planetenbahnen zwischen 0"^ und
A. v. Humboldt, Kosmos, III, 29