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3 (1850)
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bietet mannigfaltige Aehnlichkeiten und Contraste dar, welchezu Betrachtungen über die Bildung dieser Weltkörpcr undihre an lange Zcitperioden geknüpften Veränderungen leiten.Die in so verschiedenen elliptischen Bahnen kreisenden Plane-ten liegen auch alle in vcrschiedncn Ebenen; sie werden, umeine numerische Begleichung möglich zu machen, auf einefeste oder nach einem gegebenen Gesetze bewegliche Funda-mental-Ebene bezogen. Als eine solche gilt am bequemstendie Ekliptik (die Bahn, welche die Erde wirklich durchläuft)oder der Aequator des Erdsphäroids. Wir fügen zu derselbenTabelle die Neigungen der Rotations-Achsen der Planeten gegenihre eigene Bahn hinzu, so weit dieselben mit einiger Sicher-heit ergründet sind.

Planeten.

Neigung derPlanetenbahnengegendie Ekliptik.

Neigung derPlanetenbahnengegenden Erd-Aeqnator,

Neigung der Achsender Planeten

gegenihre Bahnen,

Merkur

7° 0' 5",9

23° 45' 8"

Venus

3° 23' 23",5

24° 33' 2t"

Erde

0° 0' 0"

23° 27' 54",3

66° 32'

Mars

1°5t' 6",2

24° 44' 24"

61° 13'

Jupiter

t° 13' St",6

23° 18' 28"

36° 54'

Saturn

2° 29' 35",9

22° 38' 44"

Uranus

0° 46' 28",0

23° 4t' 24"

Neptun

1° 47,

22° 21'

Die Kleinen Planeten sind hier ausgelassen, weil sie weiterunten als eine eigene, abgeschlossene Gruppe behandelt werden.Wenn man den sonnennahen Merkur ausnimmt, dessen Bahn-neigung gegen die Ekliptik (7° 0' 5",9) der des Sonnen-AequatorS (7° 30') sehr nahe kommt, so sieht man die Nei-gung der anderen sieben Planetenbahnen zwischen 0"^ und

A. v. Humboldt, Kosmos, III, 29