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No. 350 S. 243). Ich glaube mich überzeugt zu haben,daß Fackeln und Narben aus demselben geballten Licht-gcwölk herrühren: welches am Sonnenrande lichtvoller her-vortritt; in der Mitte der Sonnenscheibe aber, weniger hellals die Oberfläche, in der Form von Narben erscheint. Ichziehe vor, alle helleren Stellen auf der Sonne Lichtgewölkzu nennen, und dasselbe nach seiner Gestaltung in geball-res und aderförmiges einzutheilen. Dieses Lichtgewölkist aus der Sonne unregelmäßig vertheilt, und giebt bis-weilen der Scheibe bei seinem stärkeren Hervortreten ein mar-in orirt es Ansehen. Dasselbe ist oft am ganzen Sonnen-rande, ja zuweilen bis zu den Polen, deutlich sichtbar; jedochimmer am kräftigsten in den eigentlichen beiden Flecken-zonen, selbst in Epochen, wo diese keine Flecken haben.Alsdann erinnern beide helle Fleckenzonen der Sonnelebhaft an die Streifen des Jupiter."
„Furchen sind die zwischen dem aderförmigen Lichtgewölkbefindlichen matteren Stellen der allgemeinen Sonnen-Ober-fläche, welche stets ein chagrin-artiges, griessandiges Ansehenhat; d. h. an Sand erinnert, welcher aus gleich großenKörnern besteht. Auf dieser chagrin-artigen Oberfläche siehtman zuweilen außerordentlich kleine mattgraue (nicht schwarze)Punkte (Poren), die wiederum mit äußerst feinen dunklenAcderchen durchzogen sind (Astr. Nachr. No. 473 S. 286).Solche Poren bilden, wenn sie in Massen vorhanden sind,graue, nebelartige Stellen, ja die Höfe der Sonnenflecken. Indiesen sieht man Poren und schwarze Punkte meist strah-lenförmig sich vom Kern aus zum Umfange des Hofesverbreiten, woraus die so oft ganz übereinstimmende Gestaltdes Hofes mit der des Kernes entsteht."