Druckschrift 
3 (1850)
Entstehung
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Große, mit unbewaffnetem Auge sichtbare Sonnenfleckenbeobachtete ich fast in allen den Jahren, in welchen daöMinimum nicht statt fand) die größten erschienen 1828,1829, 1831, 1836, 1837, 1833, 1839, 1847, 1848.Große Sonnenflecken nenne ich aber diejenigen, welche einenDurchmesser von mehr als 50" haben. Diese fangen dann erstan dem unbewaffneten, scharfsichtigen Auge sichtbar zu werden."

Unbezweifelt stehen die Sonncnflecken in genauer Be-ziehung zu der Fackelbildung; ich sehe häufig sowohl nachdem Verschwinden der Flecken an demselben Orte Fackelnoder Narben entstehen, als auch in den Fackeln neue Sonnen-flecken sich entwickeln. Jeder Flecken ist mit mehr oder wenigerstarkem Lichtgewölk umgeben. Ich glaube nicht, daß dieSonnenflecken irgend einen Einfluß auf die Temperatur desJahres haben. Ich notire täglich dreimal den Barometer-und Thermometerstand) die hieraus jährlich gezogenen Mittel-zahlen lassen bisher keinen bemerkbaren Zusammenhang ahndenzwischen Klima und Zahl der Flecken. Wenn sich aber auch ineinzelnen Fällen scheinbar ein solcher Zusammenhang zeigte, sowürde derselbe doch nur dann erst von Wichtigkeit werden, wenndie Resultate aus vielen anderen Theilen der Erde damit über-einstimmten. Sollten die Sonnenflecken irgend einen geringenEinfluß auf unsere Atmosphäre haben, so würde meine Tabellevielleicht eher darauf hindeuten, daß die sleckenr eichenJahre weniger heitere Tage zählten als die fleckenarmen.(S ch u m. Astron. Nachr. No. 638 S. 221.)"

William Herschel nannte die helleren Lichtstreifen, welchesich nur gegen den Sonnenrand hin zeigen, Fackeln; Nar-ben aber die »derartigen Stellen, welche bloß gegen dieMitte der Sonncnscheibe hin sichtbar werden (Astr. Nachr.