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3 (1850)
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den Verbindungsstellen eines Kreises (von Wismuth undKupfer oder anderen heterogenen Metallen) eine Ableitung derMagnetnadel verursachen, bestätigten Ampere's Ansichten.

Eine neue, wiederum glänzende Entdeckung Faraday's,deren nähere Erörterung fast mit dem Druck dieser Blätterzusammenfällt, wirft ein unerwartetes Licht über diesen wich-tigen Gegenstand. Während frühere Arbeiten dieses großenPhysikers lehrten, daß alle Gasarten diamagnetisch, d. h'.sich oft-westlich stellend, wie BiSmuth und Phosphor, seien,das Sauerstvfsgas aber am schwächsten; wurde durch seine letzteArbeit, deren Anfang bis (847 hinaufreicht, erwiesen i daßSauerstoffgas allein unter allen Gasarten sich wie Eisen,d. h. in nord-südlicher Achsenstellung, verhalte; ja daß dasSauerstoffgas durch Verdünnung und Erhöhung der Tempera-tur von seiner paramagnetischcn Kraft verliere. Da die diamag-nctische Thätigkeit der anderen Bestandtheile der Atmosphäre,des Stickgases und der Kohlensäure, weder durch ihre Aus-dehnung noch durch Temperatur-Erhöhung modificirt wird, soist nur die Hülle von Sauerstoff in Betrachtung zu ziehen,welche den ganzen Erdballgleichsam wie eine große Kuppelvon dünnem Eisenblech umgiebt und von ihm Magnetismusempfängt". Die Hälfte der Kuppel, welche der Sonne zuge-kehrt ist, wird weniger paramagnetisch sein als die entgegen-gesetzte; und da diese Hälften durch Rotation und Revolutionum die Sonne sich immerfort in ihren Grenzen räumlich ver-ändern, so ist Faraday geneigt aus diesen thermischen Ver-hältnissen einen Theil der Variationen des tcllurischcn Magne-tismus auf der Oberfläche herzuleiten. Die durch Erperimentebegründete Assimilation einer einzigen Gasart, des Sauer-stoffs, mit dem Eisen ist eine wichtige Entdeckung^ unserer