Druckschrift 
3 (1850)
Entstehung
Seite
351
Einzelbild herunterladen
 

im Kreuz und einen anderen in der Karlö-Eiche; der letzterewird in andren Beschreibungen gar wieder in zwei, von ein-ander getrennte Flecken getheilt. Diese beschreiben Fcuillee,in den ersten Jahren des 18ten Jahrhunderts, und Horner(in einem Briefe von 1304 aus Brasilien, an Olbers ge-richtet) als unbestimmter und an den Rändern verwaschen. ^Ich habe während meines Aufenthalts in Peru von den Loa!-lmgs der Karls-Eiche nie etwas befriedigendes auffinden kön-nen) und da ich geneigt war es der zu tiefen Stellung derConstellation zuzuschreiben, so wandte ich mich um Belehrungan Sir John Herschel und den Director der HamburgerSternwarte, Herrn Rümker, welche in viel südlicheren Breitenals ich gewesen sind. Beide haben, trotz ihrer Bemühung,ebenfalls nichts ausgefunden, was in Bestimmtheit der Um-risse und Tiefe der Schwärze mit dem Oosl-sack im Kreuzeverglichen werden könnte. Sir John glaubt, daß man nichtvon einer Mehrheit von Kohlensäcken reden müsse, wennman nicht jede, auch nicht umgrenzte, dunklere Himmelsstelle(wie zwischen « (mntsuri und /? und 7- Irianguli zwischeny und S ^rgüs, und besonders am nördlichen Himmel denleeren Raum in der Milchstraße zwischen « und / iPgiüdafür wolle gelten lassen.

Der dem unbewaffneten Auge auffallendste und am läng-sten bekannte Schwarze Flecken des südlichen Kreuzes liegtzur östlichen Seite dieser Constellation und hat eine birnför-mige Gestalt, bei 8° Länge und 5° Breite. In diesem großenRäume befinden sich ein sichtbarer Stern 6ter bis 7ter Größe,dazu eine große Menge telescopischer Sterne Itter bis 13tcrGröße. Eine kleine Gruppe von 40 Sternen liegt ziemlichin der Mitte.Sternleerheit und Eon traft neben dem