Druckschrift 
3 (1850)
Entstehung
Seite
349
Einzelbild herunterladen
 

349

liegt IWvoouia minor zwischen den Meridianen von 0" 28'nnd 1'' 15', N. P. D. 162" und 165"; l>su6ocula inajor RA.4" 40' 6" 0' und N.P.D. 156" 162". Von Ster-nen, Nebelflecken und Clusters hat er in der ersteren nichtweniger als 919, in der letzteren 244 nach Geradaufsteigungund Abweichung verzeichnet. Um die drei Gassen von Ge-genständen zu trennen, habe ich in dem Verzeichnis? gezählt:

in lXud. major 582 Sterne, 291 Nebelflecke, 46 Sternhaufen;

in Null, minor 200 ,, 37 7

Die geringere Zahl der Nebel in der Kleinen Wolke ist auf-fallend. Das Verhältniß derselben zu den Nebeln der GroßenWolke ist wie 1:8, während das Verhältniß der isolirtenSterne sich ohngefähr wie 1 : 3 ergiebt. Diese verzeichnetenSterne, fast 800 an der Zahl, sind meistentheils 7ter und8ter Größe, einige 9ter bis Idter. Mitten in der GroßenWolke liegt ein schon von Lacaille erwähnter Nebelfleck, 30IZoraclüs Bode (No. 2941 von John Herschel), von einerGestalt, welcher keine andere am Himmel gleich kommen soll.Es nimmt dieser Nebelfleck kauin s/sm hxx ganzen

Wolke ein; und doch hat Sir John Herschel die Position von105 Sternen 14ter bis 16tcr Größe in diesem Räume be-stimmt: Sternen, die sich auf den ganz unaufgelösten, gleich-förmig schimmernden, nicht scheckigen Nebel projiciren.

Den Magellanischen Lichtwolken gegenüber kreisen umden Südpol in größerem Abstände die Schwarzen Flecken,welche früh, am Ende des 15ten und im Anfang des 16tenJahrhunderts, die Aufmerksamkeit portugiesischer und spa-nischer Piloten auf sich gezogen haben. Sie sind wahrscheinlich,wie schon gesagt, unter den drei Canopen, deren Amerigo