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3 (1850)
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90150251309181130.

Das eigentliche nördliche Maximum liegt also zwischen 12'und 13', dem nördlichen Pole der Milchstraße sehr nahe.Weiterhin zwischen 15' und 16' gegen den Hercules zu istdie Verminderung so plötzlich, daß auf die Zahl 130 unmit-telbar 40 folgt.

In der südlichen Hemisphäre ist nicht bloß eine geringereAnzahl von Nebelflecken, sondern auch eine weit gleichförmi-gere Vcrtheilung erkannt worden. Nebellcere Räume wechselndort häufig mit sporadischen Nebeln; eine eigentliche localeAnhäufung, und zwar eine noch gedrängtere als in der Nebel-Region der Jungfrau am nördlichen Himmel, findetman nur in der Großen Magcllanischen Wolke, welcheallein an 300 Nebelflecke enthält. Die Gegend zunächst denPolen ist in beiden Hemisphären nebelarm, und bis 15°Polar-Distanz ist sie um den südlichen Pol im Verhältnisvon 7 zu 4 noch ärmer als um den nördlichen Pol. Derjetzige Nordpol hat einen kleinen Nebelfleck, welcher nur 5Minuten von ihm entfernt liegt; ein ähnlicher, den Sir JohnHörschel mit Recht »5ie1»ula polarissimg .4ustrglis« nennt(No. 3176 seines Cap-Catalogs; RA. 9' 27' 56", N.P.D.179° 34' 14"), steht noch 25 Minuten vom Südpole ab.Diese Stern-Oedigkeit des Südpols, der Mangeleines dem unbewaffneten Auge sichtbaren Polarsterns, warschon der Gegenstand bitterer Klagen von Amerigo Vespucci