Newton's großem Zeitgenossen Robert Hooke (1669) führtennicht zum bezweckten Ziele. Picard, Horrcbow, welcherNömer's gerettete Beobachtungen bearbeitete, und Flamsteedglaubten Parallaren von mehreren Secunden gefunden zuhaben, weil sie die eigenen Bewegungen der Sterne mitden wahren parallacti scheu Veränderungen verwechsel-ten. Dagegen war der scharfsinnige John Michell spllil,Ir. 1767 Vol. I.VII. p. 234 — 264) der Meinung, daßdie Parallaren der nächsten Fixsterne geringer als 6",62sein müßten und dabei nur „durch 12666 malige Vergrößerungerkennbar" werden könnten. Bei der sehr verbreiteten Mei-nung, daß der vorzügliche Glanz eines Sterns immer einegeringere Entfernung andeuten müsse, wurden Sterne ersterGröße: Wega, Aldebaran, Sirius und Procyon, der Ge-genstand nicht glücklicher Beobachtungen von Calandrelliund dem verdienstvollen Piazzi (1865). Sie sind denen beizu-zählen, welche (1815) Brinkley in Dublin veröffentlichte unddie 16 Jahre später von Pond und besonders von Airpwiderlegt wurden. Eine sichere, befriedigende Kenntniß vonParallaren beginnt erst, auf micrometrische Abstands-Messun-gen gegründet, zwischen den Jahren 1832 und 1838.
Obgleich Peters'8 in seiner wichtigen Arbeit über dieEntfernung der Fixsterne (1846) die Zahl der schon auf-gefundenen Parallaren zu 33 angievt, so beschränken wiruns hier auf die Angabe von 9, die ein größeres, dochaber sehr ungleiches Vertrauen verdienen und die wir nachdein ohngefähren Alter ihrer Bestimmungen aufführen:
Den ersten Platz verdient der durch Besse! so berühmtgewordene 61 te Stern im Sternbilde des Schwans. DerKönsgöberger Astronom hat schon 1812 die große eigene
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