(1638) durch Nies Oati, einen Stern am Halse des Wallfisches,dargeboten ward. Der ostfriesische Pfarrer David Fabri-cius, der Vater deö Entdeckers der Sonnenflecken, hatteallerdings schon 1596 den Stern am 13 August als einen3ter Größe beobachtet und im October desselben Jahres ver-schwinden sehen. Den alternirend wiederkehrenden Licht-wechsel, die periodische Veränderlichkeit entdeckte erst 42Jahre später ein Professor von Franeker, Johann Phocy-lides Holwarda. Dieser Entdeckung folgte in demselbenJahrhundert noch die zweier andrer veränderlicher Sterne:^ persai (1669), von Montanari, und ^ lP'gni (1687),von Kirch beschrieben.
Unregelmäßigkeiten, welche man in den Perioden be-merkte, und die vermehrte Zahl der Sterne derselben Classehaben seit dem Anfang deö 19ten Jahrhunderts das In-teresse für diese so complicirte Gruppe von Erscheinungen aufdas lebhafteste angeregt. Bei der Schwierigkeit des Gegen-standes und bei meinem Streben, in diesem Werke dienumerischen Elemente der Veränderlichkeit, als diewichtigste Frucht aller Beobachtung, so darlegen zu können,wie sie in dem dermaligen Zustande der Wissenschast erforschtsind: habe ich die freundliche Hülfe deö Astronomen inAnspruch genommen, welcher sich unter unseren Zeitgenossenmit der angestrengtesten Thätigkeit und dem glänzendstenErfolge dem Studium der periodisch veränderlichen Sternegewidmet hat. Die Zweifel und Fragen, zu denen michmeine eigene Arbeit veranlasste, habe ich meinem gütigenFreunde Argclander, Director der Sternwarte zu Bonn,vertrauensvoll vorgelegt, und seinen handschriftlichen Mit-theilungen allein verdanke ich, was hier folgt und