Druckschrift 
3 (1850)
Entstehung
Seite
166
Einzelbild herunterladen
 

166

welche für die Geschichte der Astronomie, wenn sieEntwickelungspcriodcn zu unterscheiden strebt, nicht ohneWichtigkeit sind.

Ehe wir von der uralten, aber künstlichen, Zodiwcal-Gruppirung der Fixsterne, wie man sich dieselben anfeste Sphären angehestet dachte, zu ihrer natürlichen,reellen Gruppirung und den schon erkannten Gesetzen re-lativer Vertheilung übergehen, müssen wir noch bei einigensinnlichen Erscheinungen der einzelnen Weltkörper: ihrenüberdeckenden Strahlen, ihren scheinbaren, unwahren Durch-messern und der Verschiedenheit ihrer Farbe, verweilen.Von dem Einfluß der sogenannten Sternschwänze, welcheder Zahl, Lage und Länge nach bei jedem Individuumverschieden sind, habe ich schon bei den Betrachtungen überdie Unstchtbarkeit der Jupitersmonde ^ gehandelt. Dasundeutliche Sehen sla vuv inckistiuetch hat vielfache or-ganische Ursachen, welche von der Aberration der Sphäri-cität des Auges, von der Diffraction an den Rändern derPupille oder an den Wimpern, und von der sich mehr oderweniger weit aus einem gereizten Punkte fortpflanzendenIrritabilität der Netzhaut abhängen.^ Ich sehe sehr regel-mäßig acht Strahlen unter Winkeln von ck5 ° bei SternenIter bis 3ter Größe. Da nach Hasscnfratz diese Strah-lungen sich auf der Krystallinse kreuzende Brennlinienjesusligues) sind, so bewegen sie sich, je nachdem man denKopf nach einer oder der anderen Seite neigt. ^ Einigemeiner astronomischen Freunde sehen nach oben hin 3,höchstens 4 Strahlen, und nach unten gar keine. Merk-würdig hat es mir immer geschienen, daß die alten Aegyptenden Sternen regelmäßig nur 5 Strahlen (also um je 72°