Druckschrift 
3 (1850)
Entstehung
Seite
156
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sondern mit Konsequenz die Vollständigkeit erreichen sollte,welche jede neue Erscheinung unmittelbar wahrnehmen lassenwürde. Die Sternkarten der Berliner Akademieder Wissenschaften, nach Bessel's Plane entworfen, haben,wenn sie auch noch nicht den ersten vorgesetzten CpcluSabschließen konnten, doch schon den Zweck der Auffindungder neuen Planeten aus das glänzendste erreicht, da siehauptsächlich, wenn auch nicht ganz allein, bis jetzt (1850)sieben neue Planeten haben auffinden lassen."^ Von den24 Blättern, welche den Thcil des Himmels darstellensollen, der sich 15° zu beiden Seiten des AcquatorS erstreckt,hat unsere Akademie bisher 16 herausgegeben. Sie ent-halten möglichst alle Sterne bis zur Neu und theilweisebis zur 10ten Größe.

Die ohngefähren Schätzungen, die man über die Zahlder Sterne gewagt, welche mit den jetzigen großen raum-durchdringenden Fernröhren am ganzen Himmel demMenschen sichtbar sein könnten, mögen hier auch ihrenPlatz finden. Struve nimmt für das Hcrschel'sche MüßigeSpiegeltelescop, das bei den berühmten Stern-Aichungenjgauges, svoepch angewandt wurde, mit 180maligcr Ver-größerung, für die Zonen, welche zu beiden Seiten desAequators 30° nördlich und südlich liegen, 5800000, fürden ganzen Himmel 20374000 an. In einem noch mächti-geren Instrumente, in dem Müßigen Spiegeltelescop, hieltSir William Hcrschcl in der Milchstraße allein 18 Millio-nen für sichtbar. ^

Nach einer sorgfältigeren Betrachtung der nach Orts-bestimmung in Katalogen aufgeführten, sowohl dem un-bewaffneten Auge sichtbaren als bloß telescopischen Firsterne