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Geschwindigkeit der Electrieität bei Gelegenheit seinertelegraphischcn Längen - Bestimmungen von Washington,Philadelphia, Neu-Aork und Cambridge machte, habendie Aufmerksamkeit der Physiker lebhaft auf sich gezogen.Nach Steinheil's Beschreibung dieser Versuche war dieastronomische Uhr des Observatoriums in Philadelphiamit dem Schreib-Apparate von Morse aus der Tele-graphenlinie in solche Verbindung gesetzt, daß sich aufden endlosen Papierstreifen des Apparats der Gang dieserUhr durch Punkte selbst aufzeichnete. Der electrische Tele-graph trägt jedes dieser Uhrzcichen augenblicklich nach denanderen Stationen, und giebt denselben durch ähnlichePunkte auf ihren fortrückenden Papierstreifen die Zeit vonPhiladelphia. Aus diese Weise können willkührliche Zeichenoder der Moment des Durchganges eines Sternes in gleicherArt von dem Beobachter der Station eingetragen werden,indem er bloß mit dem Finger drückend eine Klappe berührt.„Der wesentliche Vortheil dieser amerikanischen Methodebesteht", wie Steinheil steh ausdrückt, „darin, daß sie dieZeitbestimmung unabhängig von der Verbindung der beidenSinne, — Gesicht und Gehör—, gemacht hat, indem derUhrgang sich selbst notirt und der Moment des Sterndurch-ganges (nach Walker's Behauptung bis auf den mittlerenFehler von dem 70ten Thcil einer Secunde) bezeichnetwird. Eine constante Differenz der verglichenen Uhrzeichenvon Philadelphia und Cambridge entspringt aus der Zeit,die der electrische Strom braucht, um zweimal den Schlie-ßungskreis zwischen beiden Stationen zu durchlaufen."
Messungen, welche auf Leitungswegen von 1050 eng-lischen oder 242 geographischen Meilen Länge angestellt