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Trabanten-Verfinsterungen, Jupiter mit bloßen Augen wiederaufgefunden und deutlichst gesehen, wenn die Sonnenscheibeschon 18° bis 20° über dem Horizont stand.
Es ist hier der Ort wenigstens beiläufig einer anderenoptischen Erscheinung zu erwähnen, die ich, auf allen meinenBergbesteigungen, nur Einmal, und zwar vor dem Auf-gang der Sonne, den 22 Juniuö 1799 am Abhänge desPics von Teneriffa, beobachtete. Im Malpays, ohngefährin einer Höhe von 10700 Fuß über dem Meere, sah ichmit unbewaffnetem Auge tief stehende Sterne in einer wun-derbar schwankenden Bewegung. Leuchtende Punkte stiegenaufwärts, bewegten sich seitwärts und sielen an dievorige Stelle zurück. DaS Phänomen dauerte nur 7 bis8 Minuten und hörte auf lange vor dem Erscheinen derSonnenschcibe am Mcerhorizont. Dieselbe Bewegung warin einem Fernrohr sichtbar; und es blieb kein Zweifel, daßcS die Sterne selbst waren, die sich bewegten.^ Gehörtediese Ortsveränderung zn der so viel bestrittenen lateralenStrahlenbrechung? Bietet die wellenförmige Undulation derausgehenden Sonnenschcibe, so gering sie auch durch Messunggefunden wird, in der lateralen Veränderung des bewegtenSonnenrandeö einige Analogie dar? Nahe dem Horizontwird ohnedies jene Bewegung scheinbar vergrößert. Fast nacheinem halben Jahrhundert ist dieselbe Erscheinung des Ste rn-schwankens, und genau an demselben Orte im Malpays,wieder vor Sonnenaufgang, von einem unterrichteten undsehr aufmerksamen Beobachter, dem Prinzen Adalbert vonPreußen, zugleich mit bloßen Augen und im Fernrohr beob-achtet worden! Ich fand die Beobachtung in seinem hand-schriftlichen Tagebuche; er hatte sie eingetragen, ohne, vor