Druckschrift 
3 (1850)
Entstehung
Seite
65
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eine gewisse Mittelstufe organischer Fähigkeit, die bei demälteren Geschlechte (bei Griechen und Römern) dieselbe wieheut zu Tage war. Die Plejaden geben den Beweis da-für, daß vor mehreren tausend Jahren wie jetzt Sterne,welche die Astronomen 7ter Größe nennen, dem bloßenAuge bei mittlerer Sehkraft unsichtbar blieben. Die Ple-jadengruppe besteht: aus einem Stern 3ter Größe, Alcyone;aus zweien 4ter, Electra und Atlas; dreien 5ter: Merope,Maja und Taygeta; zweien 6ter bis 7ter, Plejone undCelaeno; einem 7ter bis 8ter, Asterope; und vielen sehrkleinen telescopischen Sternen. Ich bediene mich der jetzigenBenennung und Reihung, denn bei den Alten wurden die-selben Namen theilweise anderen Sternen beigelegt. Nurdie erstgenannten sechs Sterne 3ter, 4ter und öter Größewurden mit Leichtigkeit gesehen. ^ Huse septem üioi, sextamon esso 8olent; sagt Ovidius j?k»8t. IV, 170). Manhielt eine der Atlas-Töchter, Merope, die einzige, die sichmit einem Sterblichen vermählt, für schaamvoll verhüllt,auch wohl für ganz verschwunden. Sie ist wahrscheinlichder Stern fast 7ter Größe, welchen wir Celaeno nennen;denn Hipparch im Commentar zu Aratus bemerkt, daß beiheiterer mondleerer Nacht man wirklich sieben Sterne er-kenne. Man sah dann Celaeno; denn Plejone, bei gleicherHelligkeit, steht dem Atlas, einem Stern 4ter Größe,zu nahe.

Der kleine Stern Alcor, unser Reutcrchen, wel-cher nach Triesneckcr in 11' 48" Entfernung von Mizarim Schwanz des großen Bären steht, ist nach Argelander5ter Größe, aber durch die Strahlen von Mizar überglänzt.Er wurde von den Arabern 8aic!ale, der Prüfer, genannt:

A> v> Humboldt, ÄoSmoS. III. 5